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Fründt nennt AfD-Ergebnis „erschreckend“

Bundestagswahl-Ergebnis in Ilsede Fründt nennt AfD-Ergebnis „erschreckend“

Ilsedes Bürgermeister Otto-Heinz Fründt (SPD) kommentierte das Wahlergebnis nur mit einem Wort: Erschreckend. Vor allem meinte er damit das Abschneiden der AfD, die Rechtspopulisten werden künftig drittstärkste Kraft im Deutschen Bundestag sein. „Das wird auch die Kultur im Parlament verändern – und sicher nicht zum Guten.“

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Bundestagswahl-Ergebnis in Ilsede: Die Rechtspopulisten kommen auf fast 11 Prozent – Sozialdemokraten holen trotz Verlusten knapp 38 Prozent.

Ilsede. Auch in Ilsede legte die AfD mächtig zu, am Ende waren es knapp 11 Prozent (2013: 3,7). Als Ursache für die Zuwächse bei der AfD sieht Fründt vor allem das Flüchtlingsthema. Hier hätten die beiden großen Volksparteien den Menschen anscheinend nicht die richtigen Antworten gegeben können.

Doch auch der Absturz der SPD machte Fründt schwer zu schaffen. „Das haben die Sozialdemokraten nicht verdient“, kommentierte er das schlechte Ergebnis. Immerhin: In Ilsede schnitt die SPD noch ganz gut ab, kam auf rund 38 Prozent (2013: 45,4). „Ich finde es gut, dass die SPD in die Opposition gehen und sich dort programmatisch erneuern möchte“, so der Ilseder Bürgermeister weiter. „Außerdem kann man der AfD auch nicht die Rolle der größten Oppositionspartei überlassen. Die Rhetorik einiger AfD-Politiker ist kaum zu ertragen.“

Fründt geht jetzt davon aus, dass es im Bund eine sogenannte Jamaika-Koalition aus CDU/CSU (in Ilsede rund 28 Prozent, minus 4 Prozentpunkte), FDP (7,5 Prozent, plus 4,5 Prozentpunkte) und Grünen (6,4 Prozent, minus 0,6 Prozentpunkte) geben werde. „Seehofer, Lindner und Hofreiter an einem Tisch – das kann spannend werden“, so der Ilseder Bürgermeister.

Einen Grund zur Freude gab es für Fründt gestern Abend dann aber doch noch: Parteigenosse Hubertus Heil setzte sich abermals gegen Ingrid Pahlmann durch und holte im Wahlkreis Gifhorn-Peine wieder das Direktmandat. Zwar musste er auch in Ilsede Verluste von etwa sechs Prozentpunkten hinnehmen, am Ende reichte es aber doch. „Ich freue mich für Hubertus Heil. Er engagiert sich in Berlin seit vielen Jahren für die Region und ist auch oft hier vor Ort, um sich die Sorgen der Menschen anzuhören.“

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