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„Fröhliches Mausgrau“ in St. Urban

Klein Ilsede „Fröhliches Mausgrau“ in St. Urban

Ein Teil der Kirche ist aus dem 14. Jahrhundert, der Chorraum aus dem 16., und jetzt bekommt die St.-Urban-Kirche in Klein Ilsede noch frische Farbe aus dem 21. Jahrhundert dazu: Zurzeit wird der Innenraum des Gotteshauses für 10.000 Euro renoviert.

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Der Innenraum der St.-Urban-Kirche wird auf Vordermann gebracht – am Sonntag hält Pastor Dr. Joachim Jeska (auf dem Bild mit Ehefrau Petra) den ersten Gottesdienst in der frisch gestrichenen Kirche.

Quelle: cb

Ilsede-Klein Ilsede. Es riecht nach feuchter Farbe, der Boden ist mit Plastikfolie ausgelegt und der Altar ist tropfsicher verpackt: In der evangelischen St.-Urban-Kirche in Klein Ilsede wird zurzeit nicht gebetet, sondern gearbeitet: Fünf Maler sind dort aktiv.

„Das letzte Mal wurde hier vor 25 Jahren gestrichen“, sagt Pastor Dr. Joachim Jeska und zeigt auf die strahlend weiße Wand unter der Empore der kleinen Kirche: „Durch die Heizungsluft waren die Wände richtig dunkel geworden.“ Übel habe die Kirche innen ausgehen, deshalb habe die Gemeinde sich schon seit Jahren bei der Landeskirche für die Renovierung stark gemacht. „Jetzt hat es endlich geklappt“, freut sich Jeska. Mit 10.000 Euro unterstützt die Landeskirche das Projekt, von dem Geld werden die Wände und die Bänke der kleinen Kirche neu gestrichen.

Der kirchliche Denkmalschutz hat bei den Arbeiten ein wachsames Auge, Änderungen sind nur selten möglich. Deshalb gibt es auch farblich keine Experimente: „Fröhliches Mausgrau“ nennt Pastorenfrau Petra Jeska den aktuellen Farbton. An den Bänken und vor allem an der Kanzel wurden zudem die goldfarbenen Verzierungen im Barock-Stil erneuert. Zuvor haben Gemeindemitglieder allerdings den Altar und weiteres Inventar verpackt: „Unsere Orgel haben wir sogar in alle Einzelteile zerlegt und ausgelagert.“

Unangetastet bleibt die gelbe Holzdecke der niedrigen Kirche: „Die auch noch zu renovieren, hätte alle Kosten überstiegen“, gibt Jeska zu. Eine kleine Änderung gibt es aber auch hier: „Die alten Lampen über und unter der Empore haben zu viel Energie verbraucht.“ Mithilfe einer Spenden-Aktion auf dem Schützenfest sind 300 Euro zusammengekommen. Das Geld soll in zehn neue Lampen fließen. Kostenpunkt: 500 Euro. Aber auch hier will Jeska noch den Denkmalschutz befragen: Denn die alten Lampen haben Schmauchspuren an der Decke hinterlassen: „So kann das ja nicht bleiben“, kündigt er an.

  • Am Sonntag, 10. Mai, findet um 10 Uhr ein Gospelgottesdienst in der St.-Urban-Kirche statt. Die offizielle Einweihung erfolgt an Pfingsten.

sip

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