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Fraktionen und Gruppen reagieren auf verbale Angriffe

Rat-Ilsede: Konstruktives Miteinander vereinbart Fraktionen und Gruppen reagieren auf verbale Angriffe

Ob Ortsdurchfahrten, Abwasser, Baugebiete oder Schulen: Es bewegt sich viel in der Gemeinde Ilsede. Allerdings stehen die Verwaltung und der Rat der Gemeinde auch immer wieder teils heftiger Kritik der Bürger zu diesen Themen gegenüber. Für ein konstruktives Miteinander haben sich nun die Ilseder Ratsfraktionen öffentlich ausgesprochen.

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Die Kosten für die geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt Gadenstedt sind eines der Streitthemen.

Ilsede. Unterzeichnet ist der schriftliche Aufruf von den Ratsmitgliedern Frank Busse (SPD), Rainer Röcken (CDU), Heiko Sachtleben (Gruppe Grüne/Linke), Ilse Schulz (FBI) und Michael Baum (parteilos). Die Fraktionen erklären unter anderem, dass der Ausbau der Ortsdurchfahrt Gadenstedt immer wieder diskutiert worden sei. Bereits zu Zeiten der früheren Gemeinde Lahstedt habe nach intensiver Prüfung der verschiedenen Varianten festgestanden, dass es zu einem grundlegenden Ausbau der Straße keine Alternative gibt.

„Naturgemäß werfen Maßnahmen in dieser Größenordnung Fragen auf und sorgen bei den Bürgern zum Teil auch für Kritik“, heißt es in dem von den Fraktionsvorsitzenden unterzeichneten Schreiben. Michael Take, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Gemeinde Ilsede, erklärt: „Im Falle der Ortsdurchfahrt gab es heftige Anschuldigungen von Bürgern, die sich auf nicht mehr aktuelle Zahlen bezogen haben.“

Der Bürgermeister, die Verwaltung und auch die Rats- und Ortsratmitglieder haben sich laut Aussage der Fraktionsmitglieder bei vielen Gelegenheiten den Fragen und der Kritik gestellt. Dabei sei versucht worden, diese Fragen nach bestem Wissen und Gewissen zu beantworten und zur sachlichen Aufklärung beizutragen. „Mit großem Bedauern müssen wir feststellen, dass die Schärfe in der öffentlichen Diskussion nicht nur zunimmt, sondern dass sowohl der Bürgermeister als auch der Gemeinderat durch einzelne Personen in diffamierender Art und Weise angegriffen werden“, so die Fraktions- und Gruppenmitglieder. Die Arbeit der ehrenamtlichen Kommunalpolitiker, des Bürgermeisters und der Verwaltung orientiere sich ausschließlich am Wohl der Allgemeinheit.

„Im Interesse der Fortentwicklung unserer Gemeinde sollte sich niemand den sachlichen Fakten verschließen, sondern konstruktiv an Lösungen mitarbeiten. Wir rufen daher geschlossen dazu auf, bestehende Meinungsverschiedenheiten sachlich und im gegenseitigen Respekt auszutragen, sowie auf Beleidigungen und Verunglimpfungen zu verzichten“, heißt es abschließend.

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