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Ilsede Flüchtlinge verlassen Gebläsehalle in Ilsede
Kreis Peine Ilsede Flüchtlinge verlassen Gebläsehalle in Ilsede
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11:39 17.02.2016
Seit Mitte Oktober dient die Ilseder Gebläsehalle als Erstaufnahme-Einrichtung im Peiner Land. Das Amtshilfeersuchen wird nun zum 31. März beendet.
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Als Veranstaltungszentrum wird die Halle vermutlich aber erst wieder zum Ende des Jahres bereit stehen.

Die Kreisverwaltung erhielt jetzt die Nachricht aus dem Niedersächsischen Innenministerium, dass das seit dem 16. Oktober vergangenen Jahres bestehende Amtshilfeersuchen hinsichtlich der Erstaufnahme von Flüchtlingen zur Vermeidung drohender Obdachlosigkeit zunächst bis zum 31. März verlängert und anschließend beendet wird. Dazu sagte Kreissprecher Henrik Kühn: „Vom Land wurden offenbar mittlerweile die eigenen erforderlichen Kapazitäten erweitert, sodass in diesem Fall geplant ist, zunächst nicht mehr auf die Hilfe des Landkreises Peine zurückzugreifen.“

Aktuell sind in der Halle noch 199 Menschen untergebracht. Diese werden bis Ende März im Zuge der der regulären Verteilung den aufnehmenden Kommunen zugewiesen. Seit Beginn des Amtshilfeersuchens des Landes Mitte Oktober wurden 1085 Personen in der Gebläsehalle aufgenommen.

Bei der Wito beginnen bereits jetzt die Überlegungen für die Zeit, wenn die Halle wieder frei ist. Erste Veranstaltungen können aber frühestens zum Ende des Jahres organisiert werden, sagte Wito-Geschäftsführer Gunter Eckhardt, „wenn alle eng zusammenarbeiten und kooperieren“, sagte er. Bevor die Halle wieder als Veranstaltungszentrum genutzt werden könne, müssten Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten erfolgen. Im gleichen Zuge solle auch die Technik innerhalb der Halle optimiert werden, sagte Eckhardt. Da die Projekte öffentlich ausgeschrieben werden müssten, zögen sich die Verfahren inklusive der Baugenehmigungen entsprechend lange hin.

Über mögliche Kosten konnte Eckhardt noch gar nichts sagen. „Wir müssen Anfang April untersuchen, welche Arbeiten notwendig werden und letztlich auch bezahlt werden“, sagte er. Das Gros der anfallenden Kosten wird vermutlich das Land tragen.

Von Thorsten Pifan

Text wurde aktualisiert

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