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Filmvorführung „1150 Jahre Gadenstedt“

Heimatgruppe freut sich über großes Interesse Filmvorführung „1150 Jahre Gadenstedt“

Mit solch einem großen Erfolg hatte die Heimatgruppe Gadenstedt nicht gerechnet: Eigentlich sollte es ein gemütlicher Filmnachmittag zum Thema „1150 Jahre Gadenstedt“ in der Alten Stellmacherei werden. Daraus wurden drei völlig ausgebuchte Termine.

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Der Film „1150 Jahre Gadenstedt“ stieß auf riesiges Interesse.

Gadenstedt. „Das Interesse war riesig. Es kann sogar sein, dass wir noch einen vierten Termin anbieten“, freute sich Wolfgang Klingenberg von der Heimatgruppe. Der Film sei im Jahr 1972 vom bekannten Gadenstedter Jürgen Steinmann und dem Ölsburger Friedhelm Pape gedreht und geschnitten worden.

Der 70-minütige Film zeigt die Festwoche zum 1150-jährigen Bestehen der Ortschaft im Jahr 1972 mit Bildern vom Tag der Feuerwehr, des Liedes, des Sports und der Schule. Außerdem ist ein Konzert der Werkskapelle der Stahlwerke zu sehen. Die Jubiläumswoche mündete damals Ende Juni in das Volksfest. Davon gibt es ebenfalls viele bewegte Bilder, die den Festumzug, das Feuerwerk und das Königsfrühstück zeigen.

„Da werden viele Erinnerungen wach und es ist immer spannend zu sehen, wer damals dabei war. Ich selbst habe mich ja kaum verändert“, scherzte Hans-Jürgen Kirchner von der Heimatgruppe zur Begrüßung.

So machten in der Pause viele „Weißt-du-nochs“ die Runde und über die Veränderung des einen oder anderen Nachbarn wurde kräftig diskutiert.

„Ich habe den Film schon mehrmals gesehen, aber es ist immer wieder interessant, wie viele Aha-Erlebnisse er bei anderen auslöst“, sagte Bernd-Michael Germolus von der Heimatgruppe.

Eine Premiere war es hingegen für Ralf Matthies. Der Gadenstedter war sehr gespannt darauf, wie viele Leute er wohl wiedererkennen wird. „Schön, wenn man noch einmal sehen kann, wie es vor 45 Jahren war“, meinte er.

Stellmacherei-Chefin Jutta Reuting freute sich über das große Interesse. Sie unterstützt die Heimatgruppe gerne, fanden doch schon Ausstellungen über alte Häuser und Betriebe des Ortes sowie die Schule in ihren Räumen statt.

„Die Heimatstube bietet ja leider wenig Raum – und wir haben hier den Platz. Da ist es für mich selbstverständlich, dass man sich im Dorf gegenseitig unterstützt“, bekräftigte sie abschließend.



Von Dr. Nicole Laskowski

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