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Ilsede Feuerwehren „kämpfen“ in Gadenstedt um die Ehre
Kreis Peine Ilsede Feuerwehren „kämpfen“ in Gadenstedt um die Ehre
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21:00 26.08.2018
Kameraden der FFW Wehnsen regeln bei ihrer Übung die Wasserversorgung. Quelle: Pina Wosnitza
Gadenstedt

Wieder einmal diente der alte Sportplatz in Gadenstedt als Ausrichtungsort für die Wettkämpfe der Kreisfeuerwehren. 16 Wehren waren angetreten, um die Leistungen zu vergleichen.

In drei Modulen werden Wissen und Können überprüft

„Seit diesem Jahr gibt es landesweit neue Regeln für Leistungsvergleiche der Feuerwehren. Ziel ist es die Übungen praxisnäher und somit attraktiver zu gestalten“, erklärt Katrin Zimmermann, Pressesprecherin des Kreisfeuerwehrverbandes. Ab jetzt gibt es drei Module, die von den teilnehmenden Gruppen absolviert werden müssen.

Im Modul drei wird ein Löschangriff zum Löschen eines Kleinbrandes simuliert. „Wasser halt!“ tönt es über den Platz, und schon läuft ein Kamerad los, um einen neuen Schlauch zu holen. In dem Szenario des neuen Leistungsvergleichs ist ein Schlauch kaputt gegangen und muss ausgewechselt werden. Die Gruppen müssen eine Wasserversorgung aufbauen, Wasserentnahmestelle ist ein Unterflurhydrant, Ziel ein großer Kanister, der mit Wasser gefüllt werden muss. Die Übung geht auf Zeit, und damit das Ganze noch spannender wird, muss zwischendurch der angeblich defekte Schlauch ausgetauscht werden.

Die Feuerwehr Eddesse füllt zielgenau Wasser in einen Kanister. Quelle: Pina Wosnitza

In Modul zwei müssen drei Fahrübungen gezeigt werden. Eine Aufgabe ist es, über Schlauchbrücken zu fahren, danach muss noch zielgenau rückwärts eingeparkt werden. Dieses Modul ist nur für Maschinisten, denn in einem Feuerwehrauto sind die Sitzplätze festgelegt, und der Maschinist ist immer der Fahrer.

Neben dem simulierten Löschwasserangriff aus Modul drei muss im ersten Modul eine Saugleitung gekuppelt werden. Normalerweise werden Saugleitungen verwendet, um Wasser aus offenen Gewässern zu entnehmen, bei dem Leistungsvergleich darf aber trocken geübt werden.

In diesem Jahr gibt es keine weiterführenden Wettkämpfe

„Da die Regeln für den neuen Leistungsvergleich erst dieses Jahr veröffentlicht wurden, hatten die Wehren noch nicht so viel Zeit zu üben. Unser Ziel in diesem Jahr ist es, die Übungen kennen zu lernen und Fragen zu beantworten“, erzählt Zimmermann: „Daher gab es dieses Jahr auch keine Qualifikationsrunden und es wird keine weiterführenden Wettkämpfe geben.“ Auch Kreisbrandmeister Rüdiger Ernst zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden.

Feuerwehr Rüper/Wense war siegreich

Zum Abschluss wurden die Sieger gekürt: Am besten schnitt die Alarmgruppe aus Rüper-Wense ab vor der Feuerwehr aus Denstorf/Klein Gleidingen. Den dritten Platz errangen die Feuerwehrkameraden aus Alvesse.

Von Pina Wosnitza

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