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Feuerwehr rettet „Unfallopfer“

Tag der offenen Tür Feuerwehr rettet „Unfallopfer“

Eine Person wird vermisst, ein Fahrer ist in seinem Auto eingeklemmt: Mit simulierten Gefahrensituationen gewährt die Freiwillige Feuerwehr Klein Ilsede beim Tag der Offenen Tür Einblicke in ihre Arbeit.

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Die Klein Ilseder Feuerwehrleute demonstrieren, wie ein bei einem Unfall eingeklemmter Mann befreit wird.

Quelle: Ralf Büchler

Ilsede-Klein Ilsede. Bewusstlos liegt ein Mann in seinem Auto. Die Türen lassen sich nicht mehr öffnen. Mit Blaulicht sausen nacheinander Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehren zum Unfallort.

Was wie ein tragisches Unglück scheint, ist in Wahrheit nur ein simuliertes Gefahrenszenario. Die Besucher des Tags der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Klein Ilsede erleben dadurch hautnah, welche Schritte zum Bergen und Versorgen des Mannes ergriffen werden. Ebenso wird nachgespielt, wie die Rettungsleitstelle den Notruf an den Rettungsdienst, die Polizei und die Feuerwehr weiterleitet.

„Es dauert eine Weile, bis Freiwillige Feuerwehren am Unfallort sind“, erklärt Oliver Ortmann, Mitglied der Klein Ilseder Wehr, der das simulierte Unglück kommentiert. Denn wenn der Notruf eingehe, müssten erst noch die Feuerwehrmänner benachrichtigt werden, die dann von zu Hause zum Gerätehaus fahren, um sich anschließend auf den Weg zur Rettungsstelle zu machen.

„Der Tag der offenen Tür anlässlich unseres 75. Geburtstags soll den Besuchern unsere Arbeit näherbringen“, sagt Michael Frühling, Ortsbrandmeister der Wehr. Zum Beispiel wurde auf dem Sportplatz gezeigt, wie eine Hundestaffel Personen aufspürt und rettet. Die Jugendfeuerwehr demonstrierte im Verlauf des Tages verschiedene „Löscheinsätze“ und auch die große Drehleiter der Peiner Feuerwehr konnte von Besuchern begutachtet werden.

Auch der Arbeiter-Samariter-Bund Peine war mit einem kleinen Stand vertreten, an dem man sich über dessen Arbeit informieren konnte. Das Technische Hilfswerk Peine, ansässig in Handorf, hatte ihren Logistikwagen und auch die Pumpe „Hannibal“ mitgebracht.

„Mit dieser Pumpe schaffen wir es, 5000 Liter in der Minute abzupumpen“, berichtete Marcus Koenemann, Truppführer der Fachgruppe Wasserschlauch/ Pumpen des Technischen Hilfswerks. Er ergänzte, dass „Hannibal“ die größte Einzelpumpe sei, die sie besäßen. „Wenn wir alle unsere Pumpen parallel einsetzen, schaffen wir es, 22 000 Liter in der Minuten abzupumpen“, erklärte Koenemann.

„Ich freue mich, dass sich so viele Freiwillige bei der Gestaltung des Tags der offenen Tür beteiligen“, sagte Frühling. Jedoch bedauere er, dass nicht so viele Besucher gekommen seien.

Nina Harting

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