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Fadi in Tokyo: Klein Ilseder ist "Big in Japan"

Klein Ilsede Fadi in Tokyo: Klein Ilseder ist "Big in Japan"

Klein Ilsede. Für ein Jahr wollte der Klein Ilseder Fadi Baydoun mit der Organisation „AIFS Work and travel“ eigentlich durch Australien reisen. Kurzerhand hat er aus dem Känguru-Trip jedoch eine Weltreise gemacht. Für die PAZ öffnet der 21-Jährige weiterhin sein Reisetagebuch und erzählt von seinen Erlebnissen. Heute Teil 13: Tokyo.

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Fadi vor seinem Lieblingsgebäude in Tokyo.

Kontrastprogramm für den Klein Ilseder Fadi Baydoun. Im vergangenen Teil seines Reisetagebuchs berichtete er vom handyfreien Inselparadies Fidschi – jetzt meldet er sich aus der Technikmetropole Tokyo. Etwa elf Stunden war er von seiner „Basis“ Sydney zur japanischen Hauptstadt unterwegs. Der erste Eindruck von der 9-Millionen-Einwohner-Großstadt: Total überwältigend.

„Bis jetzt ist Tokyo von den Straßen und den Gebäuden die unglaublichste Stadt, die ich je gesehen habe“, sagt der 21-Jährige. „Die Designs der Gebäude sind wirklich einzigartig. Und die Brücken verlaufen wegen des Platzmangels übereinander – also eine Straße in eine Richtung und darüber die andere in die entgegengesetzte Richtung. Übereinander. Echt Wahnsinn.“

Auch die Bevölkerungsdichte der Großstadt hat den Klein Ilseder stark beeindruckt. Knapp 14500 Menschen leben in Tokyo pro Quadratkilometer. Zum Vergleich: In der Stadt Peine sind es 406. Bei so einem Gewusel wurde für den 21-Jährigen selbst eine Straßenüberquerung zum Ereignis. „Hier geht man mit hunderten von Leuten über die Straße. Das fand ich sowas von spannend – manchmal bin ich einfach über die Straße gegangen, ohne wirklich auf die andere Seite zu wollen, nur um in diesem Menschenstrom mitzuschwimmen“, sagt Fadi.

Fasziniert war der Klein Ilseder auch von dem öffentlichen Verkehrssystem in Tokyo. „Hier gibt es 13 verschiedene Arten von Zügen. Alle fahren unterschiedlich schnell – in der Stadt, unter der Erde oder auch Himmel-Züge, die hoch über den Köpfen unterwegs sind“, erzählt Fadi. „Wer schneller ans Ziel kommen will, zahlt einfach mehr und nimmt den schnelleren Zug.“ Übrigens: In den Zügen war Fadi meist der größte Passagier, wie er nicht ohne stolz mitteilt. Die Vielzahl an öffentlichen Verkehrsmitteln ist bei der Vielzahl an Einwohnern absolut notwendig, Autofahren in Tokyo eine echte Qual. „Wenn man ein Auto kaufen möchte, muss man der Stadt erst mal nachweisen, wo man das Auto parken will, sonst kann man sich keins kaufen“, sagt der Weltenbummler.

Auch die Umgangsformen der Japaner haben bei dem Klein Ilseder einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Beim Begrüßen oder Verabschieden wird als Höflichkeit dem Gegenüber der Oberkörper vorgebeugt. Daran musste ich mich erst gewöhnen – Händeschütteln ist hier unüblich“, erläutert Fadi.

Der Klein Ilseder ist dann noch zum berühmten Asakusa Tempel gefahren und hat dort das heilige Wasser der Japaner getrunken. Es soll Glück bringen und den Körper von innen reinigen. Weiter ging es zu eine original japanischen Karate-Schule. „Dort haben sich die Leute sehr gefreut, als sie sich mit mir unterhalten haben“, sagt Fadi.

Die Sprache sei in Tokyo allerdings ein Problem gewesen. „Ich habe nur ganz selten Menschen getroffen, die Englisch sprechen konnten. Das war wirklich sehr schwierig für mich. Manchmal musste ich drei oder vier verschiedene Leute nach dem Weg fragen – und hatte dann immer noch keine richtige Antwort“, sagt der 21-Jährige.

Nach dem Tokyo-Trip ist der Klein Ilseder wieder nach Sydney zurückgekehrt. Dort arbeitet er fleißig, um sich seine nächsten Reiseziele erfüllen zu können. Auf der Liste stehen unter anderem noch Brasilien, Indien und Thailand. Übrigens: Wie Fadi berichtet, ist es in Sydney derzeit eher kühl – ein echtes Kontrastprogramm also zu der momentanen Tropenhitze im Peiner Land. Und das ist, lieber Fadi, einfach ausgleichende Gerechtigkeit...

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