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Erste Rednernacht: Über 1200 Besucher

Groß Ilsede Erste Rednernacht: Über 1200 Besucher

Kein Platz blieb am Samstag bei der ersten niedersächsischen Rednernacht in der Ilseder Gebläsehalle frei. Es war so voll, dass per Videoleinwand immer wieder dazu aufgefordert wurde, keine Lücken in den Stuhlreihen zu lassen. Eingeladen hatte das Beratungsunternehmen „Gedankentanken“, das dieses Format bundesweit anbietet.

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Blick in die Ilseder Gebläsehalle: Mehr als 1200 Besucher kamen zur ersten Rednernacht.
 

Quelle: Dr. Nicole Laskowski

Groß Ilsede. Im bunten Wechsel traten insgesamt zehn Redner zu den spannenden Themen von Digitalisierung über Beziehungssünden bis hin zu Stress auf. Henriette Frädrich moderierte – schick gewandet im bodenlanger roter Abendrobe – locker durch das mehrstündige Programm. „Sonst sind wir ja immer in den Metropolen wie Frankfurt oder Hamburg, heute nun in Ilsede in der Gebläsehalle. Der Ort passt ja zum Thema ,Rednernacht’ – viel heiße Luft“, scherzte sie zur Begrüßung.

Erster Redner war der Geschäftsführer der Firma „Gedankentanken“, Alexander Müller. In seiner 20-minütigen Rede warnte er davor, dass die meisten die rasante Geschwindigkeit der Digitalisierung unterschätzen würden. „Die letzten zehn Jahre waren langsam im Vergleich zu dem, was in den nächsten zehn Jahren passieren wird. Wir müssen aktiv mitgehen, sonst werden wir es schwer haben. Agilität ist die neue Währung“, bekräftigte er.

Ihre Erkenntnisse zum Thema „Mann und Frau in der Arbeitswelt“ präsentierte Katrin Seifarth. Sie machte am Beispiel eines typischen Arbeitstages deutlich, wie Männer handeln und wie unterschiedlich sich im Gegensatz dazu Frauen verhalten. „Männer haben den Tunnelblick und richten so ihren maximalen Fokus immer auf ein Thema. Frauen haben Punkte, die alle miteinander verknüpft sind“, erklärte sie.

Dieter Lange schließlich stellte die Frage, warum wir eigentlich arbeiten. Oft sei die Motivation unklar und die Sinnhaftigkeit des Tuns verloren gegangen. Hier müsse man ansetzen, wenn man motivierte Mitarbeiter haben wolle. Geld spiele zumeist nicht die wichtigste Rolle.

Im weiteren Verlauf des Abends referierten noch Dr. Stefan Frädrich zum Thema Beziehungssünden. Christoph Kuch bewegte das Thema Wahrnehmung und Dr. Manuela Jacob-Niedballa nahm sich den allgegenwärtigen Stress vor. Es folgten Matthias Jackel, Georg Jocham, Gerald Hörhan und Bernhard Wolff, die ihre Gedanken zu den Themen Groove-Machine, Problemlösung, digital Literatur und Kreativität vortrugen. In den Pausen gab es immer wieder Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Von Dr. Nicole Laskowski

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