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Kugelwasserturm Entscheidung vertagt

Ilsede. Der Abriss des Kugelwasserturms scheint zunächst vom Tisch - die Zukunft des baufälligen Industriedenkmals ist jedoch weiter ungeklärt.

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Der Kugelwasserturm.

Quelle: Andreas Schoring/myheimat

Die SPD/Grüne-Mehrheitsgruppe im Ilseder Rat stemmte sich in der gestrigen Sitzung des Verwaltungsausschusses gegen den Abriss-Antrag der Verwaltung und beschloss einen eigenen Antrag.

Demnach solle der Landkreis Peine als zuständige Bauaufsichtsbehörde gebeten werden, die Frist zur Vorlage eines Standsicherheitsgutachtens zu verlängern - eigentlich soll dieses Gutachten bis Ende März vorliegen. „Wir beauftragen den Bürgermeister außerdem, mit dem Stifterrat der Stiftung ,Industriekultur Ilseder Hütte und Landkreis Peine’ Kontakt aufzunehmen und zu sondieren, ob eine Übertragung des Eigentums am Kugelwasserturm möglich ist“, erklärt der stellvertretende Gruppenvorsitzende Rainer Apel in einer Pressemitteilung. „Weiterhin fordern wir dazu auf, dem Freundeskreis zur Erhaltung des Kugelwasserturms auf deren Kosten die Beauftragung einer ersten Einschätzung zur Standsicherheit zu ermöglichen.“

Mit diesem Beschluss im nicht-öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss, haben SPD und Grüne eine endgültige Entscheidung über die Zukunft des Kugelwasserturms letztlich abermals verschoben, trotz der Mahnungen des Ilseder Bürgermeisters Wilfried Brandes (SPD), eine schnelle Entscheidung zu treffen. Der Verwaltungs-Chef wollte sich gestern jedoch nicht öffentlich äußern, ganz im Gegensatz zur Opposition (siehe Text unten).

Die entscheidende Frage ist nun, ob sich der Landkreis Peine auf die geforderte Fristverlängerung einlassen wird. Nach PAZ-Informationen sieht es eher nicht danach aus. Mit dem Hinweis auf ein laufendes Verfahren wollte man sich dazu allerdings nicht explizit äußern. Landkreis-Pressesprecher Henrik Kühn teilte jedoch auf PAZ-Anfrage mit, dass „ein Gutachter die Gesamtstandsicherheit als ,grenzwertig’ bezeichnet hat. Vor diesem Hintergrund besteht Handlungsbedarf, zumal das Erdgeschoss des Turms genutzt wird und das Umfeld des Turms selbst auch. Die öffentliche Sicherheit muss daher in jedem Falle sichergestellt sein“.

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