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„Entscheidung über Grundschulen noch 2017“

Ilsede „Entscheidung über Grundschulen noch 2017“

Die Ilseder Politik diskutiert die künftige Schullandschaft in Adenstedt, Gadenstedt und Groß Lafferde. Im Raum steht ein moderner Neubau für die drei Ortschaften oder eine Ertüchtigung der bestehenden Gebäude für Ganztagsbetrieb, Inklusion und Brandschutz.

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Unter anderem geht es um die Zukunft der Johann-Peter-Hundeiker-Schule in Groß Lafferde.

Quelle: Archiv

Ilsede. Jörg Gilgen (SPD) und Marcus Seelis (CDU) vom Schulausschuss wollen die Ilseder Eltern mit der Vielzahl der Entscheidungsaspekte vertraut machen.

„Die Diskussion wird oft auf die baulichen Aspekte reduziert. Die Kosten sind aber nur einer von vielen Punkten“, erklärt Gilgen, Vorsitzender des Ausschusses für Schule und Kindertagesstätten. Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Seelis ergänzt: „Die pädagogischen Aspekte und die Interessen der Ortschaften müssen wir berücksichtigen.“

Eine Richtungsentscheidung werde für Jahrzehnte getroffen. Das müsse auch bei den weiteren Aspekten bedacht werden. Zudem gehe es nicht nur um die drei Schulen, sondern um die gesamte Schulentwicklung in der Gemeinde.

Man könne auch nicht einfach die Baukosten eines Neubaus den Kosten der Renovierung gegenüber stellen. Die Anforderungen hätten sich verändert: Heute brauche man größere Klassenräume, weil die Kinder nicht mehr starr in Reihe sitzen, aber auch kleinere und mittlere Gruppenräume für Gruppenarbeit. Während ein Neubau anfangs teurer sei, müsse in Altbauten kontinuierlich investiert werden.

Bei der Gesamtabwägung müssten alle Aspekte und Argumente berücksichtigt werden, und sicher würden nicht alle Ziele erfüllt werden. „Das wird keine leichte Entscheidung für die Ratsmitglieder“, sind sich die beiden sicher.

Gilgen und Seelis haben sich vorgenommen, dass die Politik bis Ende dieses Jahres eine Richtungsentscheidung trifft. „Die Nachfrage nach Ganztagsschulen ist da und steigt weiter. Wir werden dem in jedem Fall Rechnung tragen müssen“ sagt Jörg Gilgen und fügt hinzu: „Wenn wir das Geld der Bürger sinnvoll investieren sollen, brauchen wir Planungssicherheit. Es wäre schlimm, wenn wir jetzt Geld der Bürger in eine Schule investieren würden, die in fünf oder zehn Jahren geschlossen wird.“

„Solange die Entscheidung offen ist, verlieren wir viel Energie in dem Kampf für die eine oder die andere Lösung. Wir sollten unsere Energie und Engagement lieber für die Gestaltung einsetzen“, betont Seelis.

Das Verfahren sei ergebnisoffen: „Wir wollen alle Argumente abwägen und dann eine Entscheidung treffen.“

Von Kerstin Wosnitza

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