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Energie und Entwicklungshilfe

Realschule Ilsede Energie und Entwicklungshilfe

„Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.“ Dieses Zitat des englischen Philosophen Herbert Spencer ist das Motto der Initiative „Bildung trifft Entwicklung“, die gestern Station in Groß Ilsede gemacht hat.

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Die Schüler der Realschule Groß Ilsede präsentieren ihre Projektarbeiten.

Quelle: mu

Ilsede-Groß Ilsede. Referent Herbert Rädler informierte die Schüler des Wahlpflichtkurses Physik an der Ilseder Realschule dabei zum Beispiel über das Thema Energie und über die Probleme in den Entwicklungsländern.

Das Aktionsprogramm soll Erfahrungen und Einsichten aus der Entwicklungszusammenarbeit für Menschen in Deutschland nutzbar machen. Der ehemalige Entwicklungshelfer Rädler ist dabei nicht nur ein Mann der Theorie – und so erarbeitete er zusammen mit den Schülern auch ganz konkrete Modellmaschinen zur Energiegewinnung. Unter seiner Anleitung und den wachen Augen der Physiklehrerin Eike Smolinski bauten die Jugendlichen unter anderem einen Windrotor. Dafür benutzten sie alltägliche Materialien – genau wie die Menschen in den Entwickkungsländern.

„Das hat Spaß gemacht und war eine tolle Abwechslung zum normalen Unterricht“, sagt der 14-jährige Julias und zeigt auf die kleine Maschine vor ihm. aus Platikflaschen und einer CD hat er zusammen mit seinem Klassenkameraden Fabian einen kleinen Roto gebaut, der Wind in elektrische Energie umwandelt.

„Wir haben eine Menge über die ärmeren Länder gelernt, zum Beispiel über ungerechte Verteilung von Lebensmitteln“, erklärt Fabian. Auch Lehrerin Smolinski ist zufrieden mit dem ungewöhnlichen Unterricht. Obwohl, so ungewöhnlich war es für sei gar nicht. „Ich bin der Meinung, dass Kinder allgemein viel selber ausprobieren müssen, gerade im Physikunterricht“, sagt die Pädagogin. Deshalb passte dieser Tag gut in ihr Konzept. Referent Rädler ist ebenfalls davon überzeugt, dass Kinder mehr lernen, wenn sie selber anpacken. „Man begreift einfach schneller, wenn man etwas im wahrsten Sinne des Wortes begreift“, erklärt der Stuttgarter.

Die Initiative „Bildung trifft Entwicklung“ wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert und bietet Schulklassen ein breites Spektrum an Themen rund um Globalisierung und Entwicklungshilfe.

Mehr Informationen über die Initiative im Internet unter www.bildung-trifft-entwicklung.de

mu

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