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Ein Bein für die Völkerverständigung

Europäische Schüler proben Ein Bein für die Völkerverständigung

Wenn sich Schüler aus Estland, Spanien, England und Groß Ilsede gegenseitig an den Haaren ziehen, kann das der Beginn einer internationalen Freundschaft sein. Zurzeit proben Ilseder Gymnasiasten mit anderen europäischen Schülern für ein gemeinsames Theaterstück in der Gebläsehalle – morgen wird es öffentlich aufgeführt.

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Zeig mir deine Haare, und ich sage dir wer du bist: Gegenseitiges Vertrauen bauten Comenius-Schülern in der Gebläsehalle über den Körperkontakt auf.

Quelle: rb

Ilsede-Groß Ilsede. „Das Theaterstück aus szenischen Kollagen entsteht im Zusammenhang mit unserem Comenius-Projekt“, erklärt Kunstlehrer Dr. Helge Meier vom Gymnasium Groß Ilsede. Das Comenius-Projekt ist ein Bildungsprogramm der Europäischen Union. Schon mehrmals hat das Gymnasium mit den europäischen Partnerschulen Aktionen geplant und umgesetzt – zuletzt etwa bei einem Chor-Auftritt in Madrid.

Gäste aus Spanien und Estland

Nun ist Groß Ilsede Gastgeber. Seit Mittwoch sind 16 Schüler aus Spanien, Estland und England mit acht Lehrern in Groß Ilsede. Gestern ging es los mit der „Arbeit“ am Theaterstück. „Wir haben mit Körperübungen angefangen“, erklärt Meyer. Skurril: Jeder Schüler sollten das Körperteil eines anderen Schüler ohne Worte vorstellen – also mit entsprechender Gestik und Mimik etwa ein Bein einen Arm oder eben die Haare des anderen präsentieren.

Andere drückten mit ihren Körpern eine Bambusstange zusammen und balancierten ihr Körpergewicht so, dass sie sich gegenseitig stützen konnten. „So sollen die Berührungsängste überwunden werden, die können wir bei den szenischen Kollagen nämlich nicht gebrauchen“, sagt Meyer, der gemeinsam mit der spanischen Lehrerin Cuca Legaz das Theaterprojekt leitet. Da Meyer und Legaz die Nationalitäten in den Übungsgruppen vorher gründlich durchgemixt hatten, musste jeder mit einem bisher noch völlig Fremden zusammenarbeiten. Das Konzept ging auf. Nach den Einheiten mischten sich die Gruppen zwanglos beim gemeinsamen Essen.

Meyer selbst ist sehr gespannt auf die weiteren Übungen – denn heute wird mit einem Objekt gearbeitet: „Jeder Schüler hat einen persönlichen Gegenstand aus der Heimat mitgebracht, den er völlig frei in eine Szene einarbeiten soll“, sagt der Kunstlehrer.

Zu sehen ist das Endergebnis am morgigen Sonnabend ab 16 Uhr in der Gebläsehalle auf dem Ilseder Hüttengelände. Der Eintritt zu den „Szenischen Kollagen“ ist frei, Getränke stehen bereit.

sip

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