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Ilsede Eckehard Fröhmelt mit einer Reisegruppe auf den Spuren von A. von Humboldt
Kreis Peine Ilsede Eckehard Fröhmelt mit einer Reisegruppe auf den Spuren von A. von Humboldt
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16:00 26.07.2018
Die Reisegruppe posiert auf dem Äquator bei Quito. Quelle: privat
Solschen

Ecuador, mehr als 10 000 Flugkilometer von Solschen entfernt: Nach elf Stunden Flug mit sieben Stunden Zeitverschiebung, landete die Reisegruppe um den ehemalige Pastor Eckehard Fröhmelt, der jetzt in Solschen heimisch ist, in der Hauptstadt Quito.

Mit 2850 Metern ist sie die höchst gelegene Hauptstadtstadt der Welt und hat eine Weltkulturerbe-Altstadt. Der Äquator geht fast mitten durch die Stadt. Zwei Millionen Einwohner leben dort buchstäblich auf einem unruhigen Vulkan, der jederzeit hochgehen kann – dem Pichincha.

Nur 17 Millionen Menschen leben in dem Land von der Größe Westdeutschlands. Dafür gibt 58 aktive Vulkane. Jedes Jahr spuckt der eine oder andere Gipfel Ascheregen aus, alle paar Jahre auch Tod und Verderben. „Doch das unglaublich rege Treiben in den Städten und auf überaus bunten Märkten geht weiter“, berichtet Fröhmelt.

Die Gruppe auf der Insel Santa Cruz. Quelle: privat

Die zwölftägige Busreise durch das laut Fröhmelt „überwältigend schöne“ Land begann mit einer Übernachtung in dem Vorzeige-Andendorf San Clemente auf 2900 Metern Höhe.

„Lamas begrüßten uns wie selbstverständlich“, berichtet Fröhmelt, der bei Bürgermeister Manuel Guatemal übernachtete und erfuhr, dass die gastfreundliche Gemeinde sich über eine Partnerschaft in Deutschland freuen würde. Fröhmelt bekam von ihm gleich alle nötigen Vermittlungsdaten.

Über den bunten Marktflecken Otavalo ging es in die Hauptstadt Quito und endete in der schönen, aber problembeladenen Millionenstadt Guayaquil. Von dort aus ging es für die Reisegruppe weiter auf die Galapagos-Inselkette.

„Dort hatten wir den Eindruck, auf einem anderen Stern oder im realen Jurassic-Park zu sein“, berichtet Fröhmelt. Es gab urzeitliche Riesenechsen und bis zu 200 Jahre alte Riesenschildkröten, die dicht bei den Besuchern durch das Gras stampften, sowie Bäume und Pflanzen, die man noch nie gesehen hat.

„Da war zum Beispiel ein 500 Jahre alter Kaktusbaum – den gab es schon zu Zeiten von Martin Luther“, staunt Fröhmelt. In Meeresbuchten kann man unbekümmert zwischen Weißspitzenhaien und Stachelrochen schnorcheln.

Eckehard Fröhmelt versuchte sich an der Jagd mit einem Blasrohr. Quelle: privat

„Die Bergwelt der Anden gehört zu den imposantesten Eindrücken. Vom fahrenden Bus aus gesehen zieht eine unbeschreiblich schöne Bergkette nach der anderen vorbei. Sattgrünen Berghänge ziehen sich bis auf 3500 Meter hoch, wo Bauern ihre Lamas und Kühe grasen lassen können“, berichtet Fröhmelt.

Die Gastfreundschaft der Andenbewohner sei überwältigend. „Die Gruppe bemühte sich, mit Spanischbrocken den Einheimischen Wertschätzung entgegenzubringen. Immer wieder schwer fiel es, sich zu verabschieden von sympathischen Menschen, schönen Orten und den Sonnenuntergängen auf Galapagos“, schwärmt Fröhmelt.

Von Bernd Dukiewitz

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