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Ilsede Die Schule schmeißen für ein Hallelujah
Kreis Peine Ilsede Die Schule schmeißen für ein Hallelujah
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23:00 09.10.2009
Die Hände zum Himmel: Johanna Muuß (vorne) übt kräftig bei einem einwöchigen Intensiv-Workshop. Quelle: Privat
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Ilsede-Klein Ilsede. Die Tasche ist gepackt, der Stadtplan liegt bereit – alles ist vorbereitet für die kommenden Tage in Hamburg, die das Leben von Johanna Muuß aus Klein Ilsede völlig auf den Kopf stellen könnten. Denn in der Hansestadt nimmt die 19-Jährige an einem fünftägigen Workshop der „Stage School for Dance and Drama“ teil – der größten privaten Schule für Musik, Tanz und Schauspiel in Deutschland.

Seit 24 Jahren werden dort Talente zu professionellen Bühnenkünstlern ausgebildet. 60 Dozenten unterrichten etwa 250 Schüler – und mittendrin ist für eine Woche die Schülerin aus Klein Ilsede. „Ich bin schon ganz aufgeregt“, sagt die 19-Jährige im PAZ-Gespräch. Und das zurecht. Denn wenn Muuß das anspruchsvolle Casting übersteht, bekommt sie ein dreijähriges Stipendium an der Privatschule. „Dafür würde ich sogar die Schule schmeißen“, sagt die Klein Ilsederin, die zur Zeit auf Gymnasium Groß Ilsede geht.
„Das ist eine super Erfahrung“

Die große Chance in Hamburg hat ihr das Peine Summertime der PAZ und der Kreissparkasse Peine eingebracht. Am Rande der großen Veranstaltung rund um das Mehrumer Kraftwerk fand im Sommer ein Wettbewerb für Nachwuchs-Sängerinnen statt. Und dort überzeugt Muuß Publikum und Jury mit ihrer Version des Leonard-Cohen-Songs „Hallelujah“. Während der „Murmel-Meister“ im Original das Lied in gewohnt stoischer Manier eher rezitiert denn singt, schmückt Muuß die Melodie gekonnt aus, lässt jeden einzelnen Ton scheinen.

„Wenn ich morgens aufstehe, fange ich schon an zu singen“, sagt die 19-Jährige und fängt an zu lachen. „Ich kann gar nicht anders – das war schon immer so.“ Ob sie aber wirklich professionelle Sängerin werden will, weiß sie noch nicht so genau. Den Workshop in Hamburg sieht sie jedoch als große Chance. „Egal ob ich gewinne oder verliere – das wird eine super Erfahrung für mich“, ist sie sich sicher.

Am Montag wird Muuß in die Hansestadt aufbrechen, am Dienstag beginnt der Workshop, und eine Woche später gibt es das große Finale. Wie schätzt sie ihre Chancen ein? „Das ist schon eine Hammer-Konkurrenz da“, sagt sie ehrlich. „Aber Hauptsache, die Woche macht Spaß.“

Wer den Klassiker „Hallelujah“ in der Version von Johanna Muuß hören möchte, kann dies im Internet unter http://video.gmx.net/ watch/6865279/hallelujah_johanna_muuss

Tobias Mull

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