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Debatte über geplante Biogas-Anlage

Ortsrat Solschen Debatte über geplante Biogas-Anlage

Der Streit um den geplanten Hähnchenmast-Stall in der Nähe von Solschen ist noch in vollem Gange, da gibt es Pläne für ein weiteres Großprojekt: Nördlich der Ortschaft soll eine Biogas-Anlage entstehen.

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Das Foto zeigt die Biogas-Anlage in Plockhort. Ähnlich wird auch die Solschener Anlage aussehen.

Quelle: cb

Ilsede-Solschen . Mit einer lebhaften Ortsratssitzung rechnet der Solschener Ortsbürgermeister Günther-Georg Mohrholz (SPD) am heutigen Abend. Erstmals werden den Bürgern die Pläne zum Bau einer Biogas-Anlage nördlich der Ilseder Ortschaft präsentiert. Und das nur wenige Wochen nachdem bekannt wurde, dass eine Hähnchenmast-Anlage in der Nähe des Ortes gebaut werden soll.

„Bei mir hat sich noch keiner beschwert über die beiden Projekte“, sagt Mohrholz zur Stimmung im Ort. Gleichwohl habe er einige kritische Stimmen gehört. Man müsse aufpassen, dass die Landschaft nicht komplett zersiedelt werde. So gibt es im Umfeld bereits einen großen Kuhstall und einige Windräder – außerdem seien ein Schweinemast- sowie ein Hühnermast-Stall geplant.
Und nun also auch noch eine Biogasanlage. Die MIC Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH aus Hameln möchte das Projekt an der L 413 verwirklichen. Die Anlage soll eine Leistung von 1,5 bis 2 Megawatt haben und gehört damit zu den größeren Anlagen. Die mittlere elektrische Leistung bei Neuanlagen liegt derzeit bei etwa 0,5 Megawatt.

„Genau wie bei der geplanten Hähnchenmast-Anlage müssen wir genau hinsehen, was hier geplant ist“, sagt der Ortsbürgermeister. Besonders umstritten bei Biogas-Anlagen ist im Allgemeinen der Zulieferverkehr. Der Transport von jährlich etwa 30000 Tonnen der Biomasse Mais soll innerhalb von drei Wochen abgewickelt werden. Das entspricht etwa acht Fahrten je Stunde in diesem Zeitraum bei einer täglichen Arbeitszeit von 16 Stunden.

Die Sitzung des Ortsrates findet am heutigen Mittwoch ab 18.30 Uhr im Gasthaus „Zur Kastanie“ statt.

Tobias Mull

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