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Ilsede „Das sieht nach einer geplanten Zerschlagung des Schulzentrums aus“
Kreis Peine Ilsede „Das sieht nach einer geplanten Zerschlagung des Schulzentrums aus“
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22:45 18.11.2013
Das Ilseder Schulzentrum mit Gymnasium und Realschule. Quelle: Peter Steffen
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Nach Überzeugung der FBI verstecke sich der Landkreis hinter einem Gutachter, dessen Aussagen durch eine ausgeprägte Gesamtschullastigkeit gekennzeichnet seien. „Wenn jemand den Rückgang der Schülerzahlen zur Grundlage seiner Aussagen macht und dann, wie für Ilsede vorgeschlagen, neben dem Gymnasium die Einrichtung einer IGS mit Oberstufe empfiehlt, dann will er das Gymnasium schwächen“, sagt Schulz.

Es sei mehr als fraglich, wie es bei dem prognostizierten Rückgang der Schülerzahlen von 30 Prozent möglich sein soll, zwei zusätzliche Oberstufen (IGS in Lengede und Ilsede) einzurichten und diese Schulen mit ausreichend Schülern zu füllen.

„Unausgegoren ist auch der Vorschlag, den Standort Hohenhameln durch eine Außenstelle einer IGS Ilsede erhalten zu wollen“, erklärt die Ilseder Ratsfrau und Kreistagsabgeordnete weiter. Außenstellen von Schulen würden aus pädagogischen und organisatorischen Gründen nachvollziehbar in der Kritik stehen. „Der vorliegende Vorschlag setzt dem die Krone auf, indem die Klassen 5 bis 7 in Hohenhameln und 8 bis 10 in Ilsede beschult werden sollen. Wie soll ein gelebtes Schulleben in einer räumlich und altersmäßig getrennten Schulform aussehen? Von den zusätzlichen Kosten für den Schülertransport in zwei Richtungen wollen wir dabei noch gar nicht reden.“

Die Stärke des Ilseder Schulzentrums sei die von einem deutlichen Elternwillen getragene Vielfalt der schulischen Angebote. „Die Haupt- und die Realschule sind stabil mehrzügig, das Gymnasium hatte in diesem Jahr die höchste Meldezahl aller Gymnasien des Landkreises. Die hohe Akzeptanz spricht für die Qualität der Ilseder Schulen“, sagt Schulz. Bereits 2009 hätten sich zudem Ilseder Eltern bei einer Befragung zur zweiten IGS im Landkreis mit mehr als 80 Prozent deutlich für die bestehenden Schulen in Ilsede ausgesprochen. „Wo bleibt der Respekt vor dem viel gepriesenen Elternwillen?“, fragt Schulz und erklärt abschließend: „Nach Meinung der FBI ist dieses 50 000 Euro teure Planspiel weder pädagogisch noch organisatorisch ausgereift.“

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