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Cantorei Edemissen gab Konzert in Gebläsehalle

„Sacred Concert“ von Duke Ellington Cantorei Edemissen gab Konzert in Gebläsehalle

Ein großartig arrangiertes und fantastisch aufgeführtes Gesamtkunstwerk erlebten die sichtlich beeindruckten Zuschauer in der Ilseder Gebläsehalle mit der Inszenierung des „Sacred Concert“ von Duke Ellington durch die Cantorei Edemissen.

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Mehr als 500 Besucher waren nach Ilsede gekommen.

Quelle: Grit Storz

Ilsede. Ein hochkarätiges Geburtstagsgeschenk der Cantorei zum 50. Geburtstag an sich selbst – besser hätte es niemand aussuchen können. Über 500 Zuhörer kamen so in den Genuss einer einzigartigen Geburtstagsfeier.

Das „Sacred Concert“ des weltberühmten Jazzmusikers Ellington schlägt eine Brücke zwischen Jazz und Klassik, verbindet Bigband -Sound mit kirchlichen Chorälen und beeindruckt vor allem als schwierig auszuführendes Gesamtkunstwerk.

In der „Ilseder Industriekathedrale“, wie Edemissens Bürgermeister Frank Bertram in seinem Grußwort die Gebläsehalle bezeichnete, war den Organisatoren am Samstagabend nun etwas Großartiges gelungen: Mit dem Engagement der Big Band des Philharmonic Volkswagen Orchestra unter Leitung von Johannes Rosenberger und den Verpflichtungen von Sängerin Anja Ritterbusch sowie dem Steptänzer Thomas Kolczewski hatte sich die stimmgewaltige Cantorei fantastische Geburtstagsgäste eingeladen, die die Feier zu etwas ganz Besonderem machten und die Klasse des Chores einmal mehr unterstrichen.

Die grandiose Akustik in der Halle und der professionell ausgesteuerte Ton gaben der Aufführung einen perfekten Rahmen für das tolle Klang – und Darstellungserlebnis.

Musikalisch auf die Jazz-Klänge durch den ersten Teil des Konzerts mit Stücken von Glenn Miller und Duke Ellington gut eingestimmt, war schon das Bild grandios, als Chor und Big Band sich vereint zeigten.

Das „heilige Konzert“ begann eindringlich und steigerte sich bis zum furiosen Finale. Atemlos verfolgte das Publikum, wie das Zusammenspiel zwischen Chor und Big Band gelang. Die einzelnen Solisten stachen zwar heraus, erdrückten aber das Gesamtwerk nicht. Stimmgewaltig war die Cantorei der Big Band ebenbürtig. Der „Trommel“-Battle zwischen Congas und Steptänzer war allein schon ein Glanzstück, als dann jedoch der Chor und die Big Band den Rhythmus aufnahmen und weiterführten, brach das Publikum in Jubel aus.

Die immer wieder überraschenden Wendungen im Stück und die geschickt eingesetzten kleinen Höhepunkte ergaben ein wirklich sehr gelungenes Konzert, das viele Emotionen bediente: Scheinbare Leichtigkeit wechselte mit kräftiger Eindringlichkeit. Stehende Ovationen und langanhaltender Applaus – ein unvergesslicher Abend!

Von Grit Storz

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