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CDU will Grundschulen in Alt-Lahstedter Ortschaften erhalten

Ilsede CDU will Grundschulen in Alt-Lahstedter Ortschaften erhalten

Sollen die alten Grundschulen in Gadenstedt, Groß Lafferde und Adenstedt saniert werden - oder wäre ein Neubau, der alle drei bisherigen Standorte ersetzt, effizienter?

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Von links: Die CDU-Mitglieder Rainer Röcken, Karsten Könnecker, Christoph Plett, Boris Lauenroth, Dirk Hornemann und Günter Mertins.
 

Quelle: Anna Gröhl

Ilsede.  Für die CDU-Fraktion des Ilseder Gemeinderats steht die Antwort fest: Die drei alten Grundschulen müssen bleiben.

Geht es hingegen nach den Plänen der Ilseder Gemeindeverwaltung, sollen die kleinen Grundschulen geschlossen werden und in Gadenstedt eine neue dreizügige Grundschule mit Sporthalle für 8, 9 Millionen Euro entstehen. Scharfe Kritik übt die CDU an diesem Beschlussvorschlag der Verwaltung.

„Die Schulen sind das Herzstück jeder Ortschaft“, macht Rainer Röcken, Ortsbürgermeister von Groß Lafferde, deutlich. Insbesondere kritisiert er, dass jegliche Alternative zum Neubau keine Berücksichtigung fände. Die Schule in Gadenstedt wurde 1950 erbaut, die Schulen in Adenstedt und Groß Lafferde hingegen bereits 1910 – und stehen unter Denkmalschutz. Eine energetische Sanierung ist laut Vorlage der Verwaltung problematisch. Röcken hält dagegen: „Die Vorlage zeigt nur eine einzige Richtung auf. Die drei Schulen stehen zwar unter Denkmalschutz, aber dafür könnten Zuschüsse erhalten werden. Es besteht die Möglichkeit, an den Standorten den Ganztagsbetrieb zu errichten, Räumlichkeiten für eine Mensa wären gegeben. Alle Möglichkeiten neben einem Neubau werden im Plan der Verwaltung überhaupt nicht aufgezeigt“, kritisiert Röcken.

Eine Sanierung und Modernisierung der alten Schulgebäude sei zudem kostengünstiger, macht Karsten Könnecker deutlich. Röcken ergänzt: „Natürlich muss auch in die alten Schulen investiert werden, aber die Sanierung würde niemals so hohe Kosten wie ein Neubau für 8,9 Millionen Euro verursachen. Nur müsste eben der Wille da sein, die Schulen zu erhalten“, betont er.

Viele Eltern sprechen sich gegen einen Neubau und für den Erhalt der alten Schulstandorte aus, so die Christdemokraten. Dirk Hornemann macht klar: „Bei dem Konzept fehlt einfach jegliche Transparenz, die Menschen werden überhaupt nicht mitgenommen. Der Erhalt der alten Schulen liegt den Eltern am Herzen, schon allein, weil die Kinder dann keine weiteren Schulwege auf sich nehmen müssten.“ Zudem bemängelt die CDU, dass in der Vorlage eine Aufstellung von Folgekosten fehle. „Was passiert mit dem leerstehenden Gebäude, wie hoch sind die Erhaltungskosten? Muss eine neue Buslinie eingerichtet werden? Punkte, die überhaupt nicht betrachtet wurden“, kritisiert Röcken. Zustimmung findet die Ilseder CDU-Fraktion auch beim CDU-Kreisverband. Der Vorsitzende Christoph Plett: „Die Gelder für den Erhalt sind vorhanden, sie müssen nur abgerufen werden. Mit dem Standorterhalt der drei Schulen wird auch die Infrastruktur in den Ortschaften erhalten.“

Am 17. Oktober ab 19 Uhr findet eine Informationsveranstaltung zu dem Thema im Groß Ilseder Festsaal statt. Die Beschlussvorlage soll dann Tagesordnungspunkt bei der Ausschuss-Sitzung am 26. Oktober sein.

Von Anna Gröhl

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