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Bravo-Rufe und stehende Ovationen für „Chronos Coloris“

Gadenstedt Bravo-Rufe und stehende Ovationen für „Chronos Coloris“

Harfenistin Christiane Rosenberger und die Malerin Heike Lutzeyer inspirierten sich gegenseitig zu dem Konzert Chronos Coloris, das nun in der Gadenstedter Kirche stattfand.

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„Chronos Coloris“ begeisterte das Publikum.

Quelle: privat

Gadenstedt. Treffen künstlerische Inspirationen unterschiedlicher Genres aufeinander, enden diese nach oft enthusiastischem Auftakt aus unterschiedlichen Gründen in vielen Fällen früher oder später auf dem Ideenfriedhof.

Nicht so das zufällige Zusammentreffen der Groß Ilseder Harfenistin und Rhythmikerin Christiane Rosenberger mit der Schorndorfer Malerin Heike Lutzeyer vor drei Jahren. Hartnäckig überbrückten sie geistig und virtuell die deutliche Entfernung ihrer Wohnorte und inspirierten sich durch Musik und Farben gegenseitig zu einer Darstellung der stetig wiederkehrenden Klang- und Bildfarben eines jeden einzelnen Monats im Jahreszyklus.

Das Ergebnis erlebte das Publikum in der Gadenstedter Kirche als stimmig-eingängige Gesamtkomposition aus Musik, Bild und Wort in formvollendeter Abstimmung, zu der sich die Harfenistin der musikalischen Unterstützung durch den Leiter der hiesigen Musikschule und diplomierten Schlagzeuger Sven Trümper versichert hatte.

Rosenberger überzeugte durch variantenreiche Improvisationen, rhythmische Bassläufe und geradezu aufregende Tonartwechsel. So vermittelte sie nicht nur die Grundstimmungen der Monate, sondern pflegte liebevoll ihren typischen „Rosenberger-Sound“ durch klare und direkte Stimmführung, technische Finesse und gefühlvoll-perfekt ausbalancierte Interpretation.

Dazu gesellten sich die abstrakten Farbwechsel der zwölf Acrylgemälde Lutzeyers, die in großflächigen Schattierungen die vorherrschenden Farben der Monate und auch markante Wetterphänomene abbilden.

Aus dem „Off“, also für das Publikum nicht sichtbar, rezitierte der Peiner Journalist und Rezitator Ulrich Jaschek im Wechsel mit den Musikdarbietungen Erich Kästners 1955 erschienen Gedichtzyklus „Die 13 Monate“. Das Publikum belohnte die Ausführenden mit Bravo-Rufen und Applaus im Stehen.

Von Bernd Dukiewitz

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