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Ilsede Brandes: "Anschuldigung ist völlig abwegig!"
Kreis Peine Ilsede Brandes: "Anschuldigung ist völlig abwegig!"
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06:22 05.09.2012
Die PAZ hatte am Sonnabend über den umstrittenen Brief von Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes berichtet.
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Entzündet hatte sich der Streit der beiden Sozialdemokraten an dem Brief, den Ilsedes Bürgermeister Brandes an Ilseder Geschäftsleute und Vereinsvorsitzende geschickt und in dem er um Unterstützung für eine Fusion geworben hatte (PAZ berichtete). Der Verwaltungs-Chef bezog sich darin auf eine Erklärung der Fraktionsvorsitzenden im Peiner Kreistag. Die Veröffentlichung dieser Erklärung kritisierte Baum, seiner Meinung nach sei dieses Schreiben nur für die beiden Bürgermeister bestimmt gewesen.

„Diese Erklärung war weder geheim noch vertraulich“, sagt nun Bürgermeister Brandes. Das Schreiben sei vom Landrat gekommen - gerade auch mit dem ausdrücklichen Auftrag, die jeweiligen Räte zu informieren. „Ich weise daher die Unterstellung eines Vertrauensbruchs aufs Entschiedenste zurück“, sagt Brandes.

Auch auf die Kritik der Lahstedter Verwaltung, man sei von der Brief-Aktion vorher nicht informiert worden, reagiert Brandes. „Die Lahstedter Verwaltung hatte uns auch nicht informiert, als dort Fusions-Sondierungsgespräche mit Lengede geführt wurden“, erklärt der Verwaltungs-Chef, der sich jedoch für eine Versachlichung der Fusions-Debatte einsetzt. „Meiner Meinung nach stellt die Erklärung der Fraktionsvorsitzenden eine gute Grundlage dar, nochmals miteinander über einen Zusammenschluss von Lahstedt und Ilsede zu sprechen.“ Die Zeit gegenseitiger Schuldzuweisungen müsse nun endlich vorbei sein. „Wir sollten gemeinsam nach vorne schauen“, sagt Brandes.

mu

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