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Baby-Kater aus Bültener Schacht befreit

Bülten. Baby-Kater aus Bültener Schacht befreit

Erfolglos hatte die Bültener Feuerwehr vergangene Woche versucht, einen kleinen Kater aus einem Schacht zu befreien. Jetzt wurde die tapsige Samtpfote von zwei Tierfreundinnen gerettet.

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Einmal schwarzer Kater: Christine Engelmann (links) mit Tochter Juliane und Joseph.

Quelle: mu

Bülten . „Als wir ihn aus dem Schacht befreit hatten, konnte er kaum laufen und war total abgemagert“, sagt Christine Engelmann aus Bülten. Sie ist den Tränen nahe. „Und jetzt springt er schon fidel aufs Sofa“, ergänzt Tochter Juliane und schaut zum kleinen tapsigen Kater, der durch das Wohnzimmer schleicht.

Rückblick: Vergangene Woche war die Bültener Feuerwehr zum Gewerbegebiet gerufen worden. Anwohner hatten aus einem Schacht Schreie einer Katze gehört. Doch die Kameraden bekamen das Tier nicht zu fassen. Sie ließen eine Leiter zurück, an der die Katze hochklettern sollte.

Was die Feuerwehrleute jedoch nicht wussten: Es handelte sich um ein Kater-Baby, das zu klein für die Klettertour war. „Der Sohn einer Arbeitskollegin war dann nochmal beim Schacht und hat die Schreie gehört“, erzählt Juliane Engelmann.
Beherzt stiegen die Tierfreunde in den Schacht, gruben ein Loch und bekamen schließlich den völlig verstörten Kater zu fassen. „Vom vielen Schreien war er schon heiser“, erinnert sich Christine Engelmann. Sofort fahren sie mit dem „kleinen Schwarzen“ zum Tierarzt nach Adenstedt.

Dort wird er sofort untersucht und es gibt Infusionen. „Die Ärztin meinte, dass er eine Nacht länger im Schacht wohl nicht überlebt hätte“, sagt Christine Engelmann mit zitternder Stimme.

Eigentlich wollte die Familie den Kater dann erstmal nur aufpäppeln und später wieder abgeben – „aber er hat sofort mein Herz erobert“, sagt Engelmann und blickt auf den kleinen Waisen.

Der etwa sechs Wochen alte Kater folgt ihr überall hin, schläft sogar bei seiner neuen „Mutter“ im Bett. „Er liegt auf meiner Brust und schmiegt sich an den Hals“, sagt die Bültenerin und fügt mit einem Lachen an: „Ich bekomme davon zwar Genickstarre – aber Hauptsache Joseph geht es gut..“

mu

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