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Ausschuss empfiehlt Ausbau der Oststraße

Oberg Ausschuss empfiehlt Ausbau der Oststraße

Um den Ausbau der Oststraße in Oberg im Rahmen der Dorferneuerung ging es am vergangenen Donnerstag im Ausschuss für Bauen und Abwasser, der im Gasthof Radtke tagte. Die Baumaßnahme ist nun beschlossen – bei einigen Anwohnern sorgte dies allerdings auch für Irritationen.

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Die Oststraße in Oberg soll ausgebaut werden.

Quelle: Archiv

Oberg. Die Fahrbahn der Oststraße sei in einem schlechten Zustand, weshalb in absehbarer Zeit ein umfangreicher Ausbau stattfinden soll. Da Oberg derzeit noch mit Mitteln aus der Dorferneuerung gefördert wird, sollen diese für die Maßnahme beantragt werden. Die geschätzten Gesamtkosten für den Ausbau betragen 1,6 Millionen Euro. Auch Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung sind darin enthalten. Der Ausschuss empfahl mit einer Gegenstimme von Heiko Sachtleben (Grüne), der Beschlussvorlage zu folgen. Diese ist nun am 19. September Tagesordnungspunkt im Verwaltungsausschuss.

Manche Anwohner der Oststraße wunderten sich über die Ankündigung des Straßenausbaus – schließlich erfolgte erst im Frühjahr 2016 eine Kanalsanierung, in deren Rahmen auch die Fahrbahndecke erneuert wurde. „Damals wurde die Straße aber nicht gründlich wiederhergestellt, sondern eher notdürftig geflickt“, kritisierte Anwohner Manfred Hotopp. „Das wurde wohl so gemacht, weil man damals schon auf die Mittel aus der Dorferneuerung geschaut hat, die zu dem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung standen“, vermutete er.

Ganz so einfach sei der Fall nicht, wie Michael Take, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Ilsede, erklärte: Die Sanierung des Regenwasser-Entlastungskanals, die nicht nur in der Oststraße, sondern auch in anderen Oberger Straßen 2016 durchgeführt wurde, sei noch von der Gemeinde Lahstedt beschlossen worden, die 2015 mit der Gemeinde Ilsede fusionierte.

„Die Straße war damals in einem sehr schlechten Zustand“, sagte Take. Beschlossen wurde im Rahmen der Kanalsanierung eine unproblematischer zu realisierende Straßensanierung, weswegen auf einen kompletten Ausbau, wie er nun erfolgen soll, verzichtet wurde, so Take weiter. „Mit den damaligen Mitteln war es das Beste, was getan werden konnte.“

Von Dennis Nobbe

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