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Ilsede Alida Amélie Warzecha bekommt Deutschland-Stipendium
Kreis Peine Ilsede Alida Amélie Warzecha bekommt Deutschland-Stipendium
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23:00 08.02.2017
Bei der Übergabe: Alida Amélie Warzecha (3.v.l.).
Groß Ilsede

„Bis Ende Mai mussten wir ein einseitiges Motivationsschreiben einsenden. Im Anschluss folgte nach einem Rundgang, bei dem unsere Werke vorgestellt wurden, ein Prüfungsgespräch“, erklärt die Studentin das Bewerbungsverfahren. Für das Prüfungsgespräch mit der Kommission, der alle Förderer angehören, musste sie von ihrem Professor aus ihrer Bildhauereiklasse vorgeschlagen werden.

Der Rundgang folge jährlich am Ende des Sommersemesters. Beim Prüfungsgespräch habe die Bildhauerei-Schülerin ihre Werke gezeigt und ihre Herangehensweise erläutert: „Ich habe mich mit dem Todesmotiv beschäftigt und darüber eine emotionale Studie gemacht. Ich wollte dieses Thema in den Alltag holen und es sachlich, befreiend und emotional schön darstellen.“

Warzecha hat am Gymnasium Groß Ilsede ihr Abitur abgelegt. Seit 2012 studiert sie Freie Kunst an der HBK Braunschweig in der Fachklasse Bildhauerei von Thomas Virnich und in der Zweitklasse Malerei bei Olav Christopher Jenssen. „Da ich aus einer künstlerisch geprägten Familie komme, wollte ich schon immer etwas mit Kunst machen“, erzählt die Preisträgerin. Ihr derzeitiges Ziel sei es, eine Meisterschülerin zu werden.

„Eventuell möchte ich danach ins Ausland, aber das steht noch nicht fest. Es wäre schön, eine Galerie zu finden und selbstständig zu werden“, sagt Warzecha, mit dem Wissen, dass sie dann wahrscheinlich in eine größere Stadt wie Berlin ziehen müsste. „Das Deutschlandstipendium ermöglicht leistungsstarken Studierenden Bildungschancen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und dem Standort ihrer Hochschule“, heißt es auf der Webseite des Stipendiums vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung.

cw

Zum Konzert in der Groß Ilseder St.-Bernward-Kirche hatte die Cantorei Edemissen zwei emotional bewegende Stücke von Franz Schubert mitgebracht: Die Messe G-Dur, die Schubert bereits als 18-Jähriger komponierte, und Mirjams Siegesgesang aus dem letzten Lebensjahr des mit 31 Jahren verstorbenen Komponisten.

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