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Ilsede Roffmann-Rücktritt: „Das hat nichts mit der Schuldiskussion zu tun“
Kreis Peine Ilsede Roffmann-Rücktritt: „Das hat nichts mit der Schuldiskussion zu tun“
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00:26 31.05.2018
Blick über Adenstedt: In der Ilseder Ortschaft sind sich der Bürgermeister und sein ehemaliger Stellvertreter nicht einig. Quelle: Archiv
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Adenstedt

„Nachdem ich heute die Stellungnahme von Herrn Schoke in der PAZ gelesen habe, muss ich feststellen, dass er die Rücktrittserklärung, die ich ihm geschickt hatte, anscheinend nicht gelesen hat“, sagt Roffmann verärgert.

Ortsbürgermeister Jürgen Schoke hatte in der PAZ überrascht auf die Nachricht von Roffmanns Rücktritt reagiert. Roffmann allerdings hatte Schoke, wie auch den Bürgermeister der Gemeinde Ilsede und die Ortsratsmitglieder per Schreiben über diesen Schritt informiert. Schoke seinerseits erklärt dazu, er habe seine E-Mails an dem Tag nicht abgerufen und sei daher tatsächlich von der Nachricht in der Zeitung überrascht worden.

Schulthematik weiter diskutieren

Darüber hinaus ist es Roffmann wichtig, klarzustellen, dass die Schuldiskussion in keiner Weise zu seiner Entscheidung beigetragen habe. „Ganz im Gegenteil, denn ich werde das Thema sachbezogen und auf Basis von Daten und Fakten im Gemeinderat weiter diskutieren“, so der Adenstedter.

Die anfänglich harmonische Zusammenarbeit mit dem Ortsbürgermeister habe sich im Lauf der Zeit so verschlechtert, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht mehr möglich gewesen sei.

Verbale Entgleisungen

Es habe nur wenige Ortsratssitzungen gegeben, die Schoke souverän, neutral und zielorientiert geleitet habe, kritisiert Roffmann in seinem Rücktrittsschreiben. Häufig habe Schoke im Vorfeld mit allen Beteiligten getroffene Absprachen ignoriert und anschließend gegenteilig argumentiert und abgestimmt. Zudem habe es auch verbale Entgleisungen gegeben.

Schoke räumt ein, sich in der Wortwahl vergriffen zu haben, betont aber auch, dass er sich dafür mehrfach entschuldigt habe. „Wir waren oft nicht einer Meinung und haben auch über die Schule kontrovers diskutiert“, sagt er und hebt hervor, dass er derjenige gewesen sei, der Roffmann als Stellvertreter vorgeschlagen und überredet habe, das Amt anzunehmen.

Von Mirja Polreich

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