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„Abschied war für meine Frau und mich sehr bewegend“

Ehemaliger Klein Ilseder Pastor: „Abschied war für meine Frau und mich sehr bewegend“

Seit November 2016 ist Dr. Joachim Jeska Superintendent des evangelischen Kirchenkreises in Osnabrück und damit mittlerweile beinahe 100 Tage in seinem neuen Amt. Zeit also, eine erste kleine Bilanz zu ziehen. „Die Umzugs- und Eingewöhnungsphase hat sehr gut geklappt“, berichtet Jeska im Gespräch mit der PAZ.

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Im September war Jeska von „seinen“ Klein Ilsedern verabschiedet worden.

Quelle: oh

Klein Ilsede. Er erinnert sich immer noch gerne an den „grandiosen“ Abschied aus Klein Ilsede zurück. „Das war für meine Frau und mich sehr bewegend“, so der Geistliche, der aus dem Osnabrücker Land stammt. „Wehmut war deswegen auf jeden Fall auch vorhanden.“

Die neue Herausforderung ist Jeska dann aber mit dem gewohnten Elan angegangen. „Meine Aufgaben hier sind völlig andere und kaum mit meiner Tätigkeit in Ilsede zu vergleichen“, gibt Jeska einen Einblick in seine neuen Arbeitsschwerpunkte, die ihn häufig in unterschiedliche Gremien führen. „Die Arbeit mit Menschen ist dadurch aber nicht weniger geworden“, so der promovierte Theologe, „wir haben etwa eine große Verantwortung in Hinsicht auf Personal- und Gebäudeverwaltung.“ Insgesamt sei ein „Vergleich der Aufgaben nicht möglich“, so Jeska, der aber betont: „Ich war wirklich gerne Gemeindepastor.“

Als Superintendent nimmt er nun beispielsweise auch mehr repräsentative Aufgaben wahr. „Das ist wirklich spannend und zeigt die wunderbare Vernetzung in Osnabrück und der Region.“

So sprach Jeska einen Tag nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt auf dem Osnabrücker Pendant gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt und setzte damit ein Zeichen, sich nicht einschüchtern zu lassen.

Jeska blickt aber immer noch gern zurück, auch weil ihn mit dem Landkreis Peine noch viel verbindet. „Meine Frau kümmert sich noch immer um die Flüchtlingsfamilie in Klein Ilsede, und Besuche führen uns natürlich ab und zu dorthin.“

Auch die Verbindung zum St.-Urban-Gospelchor um Leiter Dr. Lars Peters besteht weiterhin. „Der Chor ist ja auch bei meiner Amtseinführung in Osnabrück aufgetreten, und die einhellige Meinung war: Sie können gerne wiederkommen.“

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