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75-Jährige kommt in Flammen um

Brand in Ölsburg 75-Jährige kommt in Flammen um

Dramatischer Wohnhausbrand in Ölsburg: An der Stahlstraße 25, Ecke Frehenbergstraße, ist gestern Abend eine 75-jährige Bewohnerin in den Flammen umgekommen. Ihr 79 Jahre alter Mann musste schwer verletzt ins Klinikum eingeliefert werden. Ein Feuerwehrmann hatte ihn aus dem Haus gerettet.

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Dramatischer Wohnhausbrand in Ölsburg.

Quelle: im

Ilsede-Ölsburg. Eine gewaltige Qualmwolke steht um 18.30 Uhr über Ölsburg, ein Großaufgebot an Feuerwehrleuten ist angerückt, es geht um jede Sekunde: „Es sollen noch Personen im Haus sein“, sagt Heinrich Boes, Pressesprecher der Kreisfeuerwehren.

Um 18.15 Uhr war der Alarm aufgelaufen: „Wohnhausbrand in Ölsburg“. An der Stahlstraße/ Frehenbergstraße steht die obere Etage eines Backsteinhauses in Flammen, der Feuerschein dringt durchs Dach, von drei Seiten wird gelöscht. Vom Korb der Peiner Drehleiter aus haben die Helfer den besten Überblick, löschen von oben, reißen Dachziegel herunter, die Flammen schlagen ihnen entgegen.

Ein Passant hatte den Brand bemerkt und die Einsatzleitstelle alarmiert: Sofort werden die Wehren aus Ölsburg, Groß Bülten, Bülten und das Drehleiterfahrzeug aus Peine losgeschickt. Dann folgen Groß Ilsede, Klein Ilsede, Solschen und Adenstedt. 103 Mann sind im Einsatz, dazu kommen der Rettungsdienst, die Schnelleinsatzgruppe des Deutschen Roten Kreuzes sowie ein Seelsorger.

Im Rettungswagen wird ein 79-jährigen Hausbewohner unter Einsatz von Blaulicht und Martinshorn ins Peiner Klinikum gebracht. „Der Mann hat schwere Brand- und Rauchgasverletzungen erlitten“, sagt Boes. Ein Feuerwehrmann hatte den Verletzten aus dem Haus geholt und sich dabei selbst leicht verletzt. „Es soll aber noch jemand im Haus sein.“ Wenig später wird die Ahnung zur traurigen Gewissheit: Aus der Waschküche im Erdgeschoss bergen die Feuerwehrleute die tote 75-jährige Ehefrau des Verletzten. „Es hieß zunächst, noch jemand werde vermisst, diese Vermutung hat sich aber nicht bestätigt“, sagt Boes.

Weißer Rauch steigt um 19.28 Uhr auf, eigentlich ein Zeichen, dass das Feuer gelöscht ist. Aber die kurze Pause ist trügerisch: Mit einem dumpfen Knall springen wieder Flammen am Dachstuhl empor, die Männer im Drehleiterkorb halten mit ihren Strahlrohren drauf. Die zerstörten Fenster im Obergeschoss geben den Blick in die zerstörte Wohnung frei, die Feuerwehr pumpt immer mehr Wasser ins Gebäude, um auch die letzten Flammen zu löschen.

Die Brandursache ist noch unbekannt. Ein kleiner, gemauerter Vorbau am Hauseingang ist ebenso zerstört wie die obere Etage und das Dachgeschoss. „Die Eltern bewohnten das Haus“, hat Boes in der Zwischenzeit festgestellt, „ein erwachsener Sohn lebte im Obergeschoss. Er hielt sich zum Zeitpunkt des Brandes aber bei seinem Bruder außerhalb des Hauses auf.“ Die Feuerwehren löschen weiter, Schaulustige säumen die Straße. „Erst wenn der Brand vollständig aus ist, hören wir auf“, sagt Boes. „Dann folgt die Begehung der Räume – soweit das jetzt noch möglich ist.“

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