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200 Gäste besuchten Krippenspiel

Rittergut Oberg 200 Gäste besuchten Krippenspiel

Eine besondere Atmosphäre erwartete die etwa 200 Besucher, die in diesem Jahr das Krippenspiel der Gadenstedter Heimatfreunde besucht haben. Unzählige Kerzen , ergänzt durch Feuerkörbe, schmückten die Wege des Rittergutes Oberg, auf dem das beliebte Krippenspiel erstmals in diesem Jahr stattgefunden hat.

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Stilecht: Das Krippenspiel auf dem Rittergut Oberg.
 

Quelle: Antje Ehlers

Oberg. Durch den Verkauf des Ritterguts Gadenstedt, wo das Krippenspiel bisher im zweijährigen Rhythmus aufgeführt worden war, ist dies dort nicht mehr möglich. „Wir sind Familie Guenther-Luebbers sehr dankbar, dass sie uns den Gutshof zur Verfügung gestellt haben“, sagte Peter Beckers vom Heimatverein, dessen Mutter Rosel Beckers 2009 das erste Krippenspiel initiiert hatte.

Gespannt warteten die Besucher auf das, was die gut 20 Hobbyschauspieler der Spielgruppe des Fördervereins vorbereitet hatten. Zu Beginn wurden sie von Reiseleiter Friederikus (Friedhelm Rühlemann) begrüßt, ein Trompeter spielte dazu „Herbei, oh Ihr Gläub’gen“. Er nahm die Besuchergruppen mit auf eine Orts- und Zeitreise aus dem Oberg des Jahres 2017 mit ins Jahr 1 vor Christi Geburt nach Bethlehem.

Langsam ging die Besuchergruppe zu drei verschiedenen Stationen auf dem weitläufigen Gelände des Ritterguts. Und auf dem Weg der ersten Station, der Herberge, gesellten sich Maria und Josef auch zu der Gruppe. Während der Wirt den werdenden Eltern den Weg zum Stall wies, wanderten die Besucher weiter und trafen auf den Chor der Engel. Nach einem kurzen Lied ging es mit den Engeln gemeinsam weiter zur der nächsten Station, den Hirten, und von dort aus wiederum gemeinsam in eine Scheune.

Dort warteten bereits Maria und Josef, mittlerweile frischgebackene Eltern. Sowohl die Hirten als auch die Heiligen drei Könige legten ihre Geschenke an der Krippe nieder. Zum Schluss sangen alle noch „Stille Nacht, heilige Nacht“, bevor es den verdienten Schlussapplaus gab. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, sich bei Glühwein, Kakao und Schmalzbroten aufzuwärmen. Für die Kinder war extra die Schwester des Weihnachtsmannes angereist und verteilte kleine Leckereien.

„Als der Förderverein nach einer neuen Spielstätte für ihr Krippenspiel gesucht hat und an uns herangetreten war, haben wir nicht lange überlegt und zugesagt“, erzählte Hortense Guenther-Luebbers. Sie ist, wie die großen und kleine Besucher auch, sehr angetan von dem, was die Mitglieder des Heimatvereins aufgestellt haben. „Es hat richtig Spaß gemacht zu sehen, wie viel Herzblut in die Vorbereitungen gesteckt wurde“, freute sie sich.

Von Antje Ehlers

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