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Ilsede 1,5 Millionen Euro für Flüchtlingsunterkünfte
Kreis Peine Ilsede 1,5 Millionen Euro für Flüchtlingsunterkünfte
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17:00 22.11.2015
Die Gebläsehalle aus der Vogelperspektive. Sie dient als Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge. Quelle: oh

Neben der Einrichtung der Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge in der Gebläsehalle müsse die Gemeinde bis Ende Januar 2016 weitere 150 Personen in angemieteten Wohnungen und im Flüchtlingswohnheim in Groß Lafferde unterbringen.

In diesem Zusammenhang wies der Bürgermeister auch auf die öffentliche Informationsveranstaltung am Mittwoch, 25. November, in der Mensa des Ilseder Schulzentrums hin (siehe Text unten). Die ursprünglich mit dem Landkreis beziehungsweise mit der Wirtschafts- und Tourismusfördergesellschaft (Wito) vereinbarte Nutzung der Gebläsehalle für Veranstaltungen sei aufgrund der Nutzung als Erstaufnahmestelle für Flüchtlinge ausgesetzt worden.

Zudem gehe er davon aus, dass bis Ende des Jahres 2016 weitere 300 Flüchtlinge durch die Gemeinde unterzubringen seien. Um Flüchtlingsunterkünfte anzukaufen oder zu bauen, hatte Fründt bereits vorgeschlagen, 1,5 Millionen Euro im Haushalt 2016 bereitzustellen - finanziert per Kredit (PAZ berichtete).

Zudem teilte der Bürgermeister mit, dass das Ergebnis des Gutachtens zur Standsicherheit des Kugelwasserturms noch nicht vorliege. Es werde voraussichtlich Ende November/Anfang Dezember erwartet.

Anhand des Gutachtens will die Politik über Abriss oder Erhalt des Turms entscheiden. Es soll auch Aufschluss über mögliche Sanierungskosten geben.

Zur Aufarbeitung der ausstehenden Jahresabschlüsse informierte Fründt, dass ein Braunschweiger Büro mit den Arbeiten beauftragt worden sei. Bis Ende des Monats soll mit dessen Hilfe der Jahresabschluss für den Zweckverband „Wirtschaftsbetriebe Lahstedt-Ilsede“ sowie bis Ende des Jahres die Eröffnungsbilanz Alt-Lahstedt erstellt sein. Die Erstellung des Jahresabschlusses Alt-Ilsede dagegen werde sich aufgrund der Erkrankung einer Mitarbeiterin verzögern.

Noch vor der Fusion zur neuen Gemeinde Ilsede waren die Gemeinden Alt-Ilsede und Alt-Lahstedt mit ihren Eröffnungsbilanzen und Jahresabschlüssen in den Rückstand geraten. Diese sollen nun schnellstmöglich aufgearbeitet werden.

mir/mic

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