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Hohenhameln Zwölf Zylinder laufen sich warm
Kreis Peine Hohenhameln Zwölf Zylinder laufen sich warm
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23:00 11.11.2009
Seit gestern „fünfte Jahreszeit“: Der amtierende Oberbürgermeister Michael Holsteiner (mit Kette) und sein Oberochse Uwe Gredner eröffneten die närrische Zeit in „Bad Hohalia“. Quelle: cb
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Hohenhameln. Weithin ist der große Zylinder, das Erkennungs- und Hoheitszeichen der Herren Oberbürgermeister von „Bad Hohalia“ zu sehen: Die Männer von Dachdeckermeister Ulrich Dornbusch, er gehört auch der Riege der Kutscherrockträger an, hievten das überdimensionale Prunkstück auf den 20 Meter hohen Mehrzweckbaum vor dem Hohenhamelner Rathaus. „Am Dienstag haben wir das Gestell für den Zylinder noch einmal verstärkt“, sagte Dornbusch. „Wir haben ihn umgedreht und dann ist ein Mann zum Arbeiten reingestiegen, ein schönes Bild.“

Uwe Gredner, amtierender Oberochse und in absehbarer Zeit Oberbürgermeister, freute sich: „Viel Arbeit, aber auch viel Spaß“, umriss er das vergangene Jahr. Die Vorbereitungen für die jeweils nächste Rosenmontagsveranstaltung in der höchstwahrscheinlich wieder ausverkauften Mehrzweckhalle beginnen bereits mit der Verleihung des Hörner-Zylinders an den frisch gekürten Oberochsen.

„90 Prozent des Programms für den Rosenmontag habe ich fertig“, sagte Gredner, „aber vermutlich gehe ich mit meinen Ideen in die Oberbürgermeister-Vorbereitungssitzung rein und komme mit 60 Prozent ihrer Vorschläge wieder heraus“, sagte er. Aber bei der Planung der mehrstündigen Veranstaltung könne er sich auch auf feste und bewährte Größen der Hohenhamelner Karnevalstradition verlassen. „Ich möchte jedoch auch etwas Neues bieten“, kündigte er an.

Oberbürgermeister und Amtsinhaber Michael Holsteiner, „der Schwindelfreie“, eröffnete die „fünfte Jahreszeit“ offiziell mit einer kleinen Ansprache: „Bis Rosenmontag werden wir der Politik noch genau auf die Finger schauen“, sagte er. „Themen für unterhaltsame Beiträge gibt es ja genug. Da wäre zum Beispiel der Ausbau der Hauptstraße... .“

Hans Hilzbrich, Oberbürgermeiser von 1975, skizzierte des weiteren Tagesablauf für die Zylinderträger: „Wir lassen uns jetzt hier durchfrieren und dann gehen wir ins Gasthaus Busse zum Aufwärmen“, sagte er. „Mal sehen, ob der Neue schon einen ausgeben kann.“

Michael Schröder

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