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Hohenhameln Zuckerrüben-Ernte: Landwirte befürchten hohe Verluste
Kreis Peine Hohenhameln Zuckerrüben-Ernte: Landwirte befürchten hohe Verluste
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20:00 27.08.2018
Trockenheit: Die Blätter der Rüben hängen schlapp herunter. Quelle: Archiv
Clauen

Die anhaltende Trockenheit in diesem Sommer macht sich auch bei den Zuckerrüben bemerkbar. Selbst auf tiefgründigen Standorten mit guter Wasserführung brechen die Bestände teilweise ein. Spüren wird man die Folgen aller Voraussicht nach auch im Nordzucker-Werk in Clauen.

Der Zuckerrübenanbau in Niedersachsen hat Tradition. Umfasste 1948 die Anbaufläche 71 800 Hektar, beläuft sie sich heute auf 107 700 Hektar. Damals wurden 2,1 Millionen Tonnen Rüben geerntet, 2017 wurde die höchste Erntemenge mit fast 8,5 Millionen Tonnen erreicht. Doch 2018 macht der trockene und heiße Sommer den Landwirten zu schaffen.

Wie beim Getreide werden auch auf den Rübenfeldern je nach Region und Witterung die Ertragseinbußen sehr stark differieren, lautet die Prognose des Landvolk-Pressedienstes. Ohne Beregnung liegen die Blätter der Zuckerrüben in vielen Regionen Niedersachsens am Boden. Sie seien welk, die Pflanze sei anfälliger für Krankheiten und Schädlinge, heißt es.

Selbst größere Regenmengen würde die Rübenpflanze zunächst zur Blattneubildung nutzen, so dass die Rübenbauern hohe Ernteverluste befürchten. Nur deutlich langanhaltende und ausreichende Niederschläge könnten noch helfen, das aktuelle Rübengewicht von 300 Gramm zu steigern.

Auch einen späteren Kampagnenbeginn wünschen sich die Landwirte, doch die Nordzucker als Verarbeitungsunternehmen hat laut Landvolk den Kampagnenauftakt der einzelnen Werke bereits durchgeplant.

Von Dennis Nobbe

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