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Hohenhameln Zuckerkampagne im Werk Clauen: Initiative fordert Nachtfahrverbot
Kreis Peine Hohenhameln Zuckerkampagne im Werk Clauen: Initiative fordert Nachtfahrverbot
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11:14 12.09.2016
Zuckerfabrik Clauen: Per Trecker werden die Rüben angeliefert - sie landen auf dem Förderband, das in die Fabrik führt. Quelle: Philipp Schulze

Ein Nachtfahrverbot für die Transporter müsse her, findet die Bürgerinitiative für Umweltschutz in Hohenhameln. Das aber sei nicht umsetzbar, wie es von Seiten des Unternehmens Nordzucker heißt.

„Die BI-Vertreter sprechen sich für ein Nachtfahrverbot aus, damit die Bürger in Hohenhameln und den umliegenden Ortschaften nicht weiterhin über 100 Tage im Jahr einer Ruhestörung ausgesetzt sind, die vielen den Schlaf raubt“, betont Hartmut Braun, Vorsitzender der Bürgerinitiative.

Am lautesten sei es, wenn die Transporter auf dem Rückweg von der Fabrik sind. „Dann scheppert der Auflieger bereits, wenn das Fahrzeug über kleine Unebenheiten fährt. Auf der Rückfahrt fahren die Laster teils mit über 50 Stundenkilometern durch die Ortschaften“, sagt Braun.

Für Nordzucker sei ein Nachtfahrverbot allerdings nicht umsetzbar, wie Unternehmenssprecherin Tanja Schneider-Diel erklärt. Da so viele Transporter an sechs Tagen pro Woche unterwegs sind, sei es besser, das Verkehrsaufkommen gleichmäßig auf 24 Stunden zu verteilen. Das trage erheblich dazu bei, Staus und Behinderungen während des Tages zu reduzieren.

Statt eines Nachtfahrverbots sollen die Fahrer der Transporter angewiesen werden, in den Ortschaften langsamer zu fahren. Zudem sollen an den Hohenhamelner Ortseingängen Schilder angebracht werden, die Fahrer zu einer lärmmindernden Fahrweise auffordern. „Darüber hinaus stellt Nordzucker zur Kampagne eine Messanlage zur Verfügung, die idealerweise gemeinsam mit der Gemeinde und der BI an einer besonders geeigneten Stelle platziert werden kann“, erklärt Schneider-Diehl und fügt hinzu: „Wir haben bereits im Frühjahr Gespräche mit der BI geführt und bleiben auch weiterhin im Dialog. Das ist uns wichtig, wir nehmen das Thema ernst.“

dn

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