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Zeitplan für Elternbefragung zur IGS steht

Hohenhameln Zeitplan für Elternbefragung zur IGS steht

Laut Kreistagsbeschluss vom 13. Juni soll im Schulzentrum in Hohenhameln zum Beginn des Schuljahrs 2018/19 eine Integrierte Gesamtschule (IGS) eingerichtet werden, sofern die Eltern das Interesse an dieser Schulform signalisieren. Nun stehen die Termine für die Elternbefragung fest.

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Im Schulzentrum in Hohenhameln soll eine Integrierte Gesamtschule (IGS) eingerichtet werden, sofern genügend Familien Interesse signalisieren.

Quelle: Archiv

Hohenhameln. Am Dienstag, 5. September sollen Informationen und die Fragebögen versandt werden. Angesprochen werden laut Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig alle Familien in der Gemeinde Hohenhameln sowie den Ortschaften Rosenthal, Schwicheldt und Adenstedt, die derzeit Kinder im Grundschulalter – also in den Jahrgangsstufen eins bis vier – haben. Das seien insgesamt rund 500 Kinder.

Für Montag, 11. September, um 19 Uhr ist in der Mensa des Schulzentrums in Hohenhameln eine Informationsveranstaltung für alle Interessierten vorgesehen. Bis zum 19. September ist dann Zeit, die ausgefüllten Fragebögen wieder zurückzugeben.

„Wir hoffen auf einen möglichst großen Rücklauf, damit der Elternwille deutlich abgebildet wird“, bittet der Bürgermeister um die Mitarbeit der Eltern.

Seine eigene Position ist klar: Er befürwortet die Einrichtung einer IGS, denn seiner Meinung nach sei das der einzige Weg, den Standort Hohenhameln für eine weiterführende Schule dauerhaft zu sichern. Dabei wisse er die Schulleitungen der derzeitigen Haut- und Realschulen auf seiner Seite.

Es gibt jedoch auch kritische Stimmen zum Thema. Insbesondere Roland Mainka vom Kreiselternrat hatte mehrfach massive Bedenken geäußert. Er befürchtet, dass die aus seiner Sicht „nicht überlebensfähige dreizügige Mini-IGS“ den etablierten Gesamtschulen in Vöhrum und Lengede die Schüler wegnimmt.

Zum Hintergrund: Die Kreistagsfraktionen von Grünen, CDU, FDP und SPD hatten im April einen Antrag eingereicht, der das Ziel verfolgt, den Schulstandort Hohenhameln mit der Errichtung einer IGS zu erhalten. Die bisherige Haupt- und Realschule könnten dann ab dem kommenden Schuljahr sukzessive auslaufen.

Die formalen Voraussetzungen für die Einrichtung einer dreizügigen IGS liegen vor, sofern die Schülerzahlen (72 Schüler pro Jahrgang in den ersten zehn Jahren) ausreichend sind.

Dass dies der Fall ist, muss der Schulträger – in diesem Fall der Landkreis Peine – nachweisen. Das soll durch die nun angestrengte Elternbefragung geschehen.

Von Kerstin Wosnitza

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