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„Wir können Hähnchenmast-Stall nicht verhindern“

Equord „Wir können Hähnchenmast-Stall nicht verhindern“

Vollbesetzte Tische im Mehrzweckgebäude Equord: Eingerahmt durch Auftritte des Chors „Equorder Thekenflütschen“ fand am Wochenende die Gemeindeversammlung statt.

Hohenhameln-Equord. Thema Nummer eins war die geplante Hähnchenmast-Anlage in Mehrum. Bürgermeister Peter Goor (SPD) las dazu Passagen aus einem Papier vor, das vom Gemeinderat Hohenhameln im März diskutiert werden soll. Darin wird der Bau des Mast-Stalls an Bedingungen geknüpft.

Dazu gehört unter anderem, dass die Mast-Anlage mit Luftfiltern ausgerüstet wird und der entstehende Mist nur mit einem Mindestabstand von 300 Metern zum nächsten Wohngebiet gelagert werden darf. Werden diese Bedingungen erfüllt, gebe es laut Goor seitens der Gemeinde keinen Anlass, die Zustimmung zu verweigern.

„Wir können den Stall nicht verhindern. Trotzdem müssen wir aufpassen, dass die gesamte Geruchsbelästigung durch Kraftwerk, Kompostwerk, Mülldeponie und Hähnchenmast nicht zu groß wird“, sagte Goor.

Anschließend widmete er sich dem Ausbau der Internet-Verbindung: „Vor allem für das Industriegebiet ‚Ackerköpfe‘ ist schnelles Internet unbedingt nötig“, sagte Goor. Der Ausbau könne eventuell mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II in Höhe von 850 000 Euro gefördert werden. Eine Entscheidung darüber falle im nächsten Monat.

Sicher sei eine solche Bezuschussung für den Neubau des Kindergartens. Allerdings kämen die Bauarbeiten durch die Witterung derzeit nicht voran: „Wir haben versprochen, dass alles bis zur neuen Kindergartensaison im September fertig wird. Und ich hoffe, dass wir das einhalten“, sagte Goor.

Um die Ausweisung eines neuen Baugebiets sei es schlecht bestellt: „Wir kämpfen seit 1998 darum, aber es wird auch dieses Jahr nichts“, sagte Goor. „Dafür wird die Straßenbeleuchtung erneuert und das Dorfgemeinschaftshaus bekommt neue Stühle.“

Auch die alte Schulturmuhr solle dieses Jahr neu montiert werden. Der Ort dafür stehe aber noch nicht fest. Im Anschluss an das offizielle Programm hatten vier zugezogene Neubürger die Möglichkeit, sich zu „ordentlichen“ Equordern taufen zu lassen.

azi

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