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„Wildwuchs von Massentierställen “

Bürgerinitiative für Umweltschutz „Wildwuchs von Massentierställen “

Dem Landkreis „auf die Finger schauen“: Das fordert die Bürgerinitiative für Umweltschutz in der Gemeinde Hohenhameln von den Mitgliedern des Gemeinderates Hohenhameln. Die Mitglieder sollen sich gegen die nach Ansicht des Vorsitzenden Hartmut Braun „drohende Gefahr“ durch Umweltbelastungen bei der Ansiedlung eines Hähnchenmaststalls nördlich des Mehrumer Industriegebietes „Ackerköpfe“ für 39.500 Tiere einsetzen.

Hohenhameln-Mehrum. Im Kreis Peine sind Bauanträge für fünf solcher Anlagen gestellt worden. Der Hohenhamelner Gemeinderat soll Einfluss nehmen, „um einem Wildwuchs von Massentierställen entgegenzuwirken“. In jeder Gemeinde sollte nach Möglichkeit eine „Sondernutzungszone“ ausgewiesen werden, um anderenorts die Errichtung von Massentierställen zu untersagen. „Es liegt an Ihnen, den richtigen Hebel anzusetzen, um Hühnern, Schweinen und anderen Nutztieren ein leidvolles Dasein in miefigen Ställen und tierquälerischer Enge unter nicht artgerechten Bedingungen zu ersparen“, schreibt Braun an die Kommunalpolitiker.

Ein weiteres Problem bei der Ansiedlung von Massentierställen seien die Umweltbelastungen, die von diesen Projekten ausgingen: „Welche Abluftfilter sollen gegebenenfalls eingebaut werden und wie gut sind sie? Sind die Zufahrten überhaupt auf den Schwerlastverkehr ausgerichtet, der zu den Mastställen hin und wieder weg führen müsste?“ Außerdem will die Bürgerinitiative wissen, was gegen Wasserverschmutzungen unternommen wird.

Der Gemeinderat soll beim Landkreis fragen, welche Anträge bereits vorliegen und welche Emissions- und Brandschutzgutachten beigefügt sind. Außerdem sei zu prüfen, wie Luft, Wasser, Boden, Menschen, Pflanzen und Tiere vor Beeinträchtigungen dauerhaft geschützt werden können.

Die Bevölkerung sollte umgehend informiert werden und eine öffentliche Anhörung stattfinden. Dies hatte Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig (SPD) in der jüngsten Ratssitzung bereits angekündigt. Grünen-Ratsfrau Lisbeth Kunz hatte gefordert, dass nicht nur die Betreiber ihre Sicht der Dinge darstellen, sondern auch Umweltverbände zu Wort kommen sollten.

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