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Wiebke Eymess und Friedolin Müller begeisterten

Kleines Theater Hohenhameln Wiebke Eymess und Friedolin Müller begeisterten

„Ein Muss für Freunde der Kleinkunst“- so nannte es die Münchner AZ und lässt bereits ahnen: Wenn Wiebke Eymess und Friedolin Müller auftreten, ist nichts zu viel versprochen. Das zeigte sich jetzt auch beim Auftritt im Kleinen Theater in Hohenhameln.

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Wiebke Eymess und Friedolin Müller begeisterten das Publikum in Hohenhameln
 

Quelle: Isabella Bytyci

Hohenhameln. Das Duo, das nicht nur auf der Bühne ein schrecklich verliebtes Paar ist, begeistert seine Zuschauer als „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ in ganz Deutschland und das bereits seit 2008. Nach den Erfolgsnummern „MitternachtSpaghetti“ und „Paradiesseits“ gehen die beiden nun mit „Gleich knallt’s“ in die dritte Runde.

Rund 50 Zuschauer waren jetzt bei der Preview in einem gemütlichen Ambiente bei Kerzenschein im Kleinen Theater dabei und verfolgten wie gefesselt die neckischen Diskussionen auf der Bühne, bei denen sie immer wieder in herzhaftes Lachen verfielen. Äußerst unterhaltsam und nicht selten agitierend wissen die jungen Kabarettisten Privates, durch meist kontroverse Wortgefechte, auf politische und gesellschaftliche Angelegenheiten zu beziehen, was breiten Anklang im Publikum fand.

So empfand Friedolin die Bemerkung seiner Frau, dass er ihre noch nicht einmal vorhandene Spülmaschine nicht richtig einräume, weil er ja der Mann sei, als sexistisch. Schließlich sei das Geschlecht doch nur ein „soziales Konstrukt“. Wiebke hingegen verstand seine Aufregung gar nicht, denn als weißer mitteleuropäischer Mann zähle er ja zu den privilegiertesten Menschen der Welt.

Beide sind vielseitig begabt – so finden sich in ihrem Programm ein selbst geschriebenes Gedicht von Eymess und meist von Müller komponierte Lieder, welche von Themen handeln, die sich vom Kinderwunsch im Alter und Social Freezing über das Bienensterben bis hin zur „Smartphonie“ erstrecken und hauptsächlich auf Witz und Sarkasmus gründen.

Sehr souverän und passend finden Improvisationen und spontane Kommentare hin und wieder einen Platz – und auch kleine Pannen, wie ein heruntergefallenes Skript werden charmant umwickelt, indem gesagt wird, es gehöre alles genau so zur Show.

Eines dürfte den ein oder anderen sicherlich noch ein Rätsel sein: Was ist die Geschichte hinter einem so sonderbaren Namen? Des Rätsels Lösung offenbarte sich in Form eines Liedes, nach dem ein Mann nach verrichtetem Liebesdienst Geld bei der Frau zurückließ und sich verabschiedete mit: „Die Nacht war so schön, Marie“, was Eymess und Müller passenderweise umwandelten in „Die Nacht war so schön, Hohenhameln“ und damit schließlich ihre Zuschauer an diesem Abend verabschiedeten.

Von Isabella Bytyci

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