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Hohenhameln Vorwürfe der Kuhteich-Eigentümer: PEG nimmt Stellung
Kreis Peine Hohenhameln Vorwürfe der Kuhteich-Eigentümer: PEG nimmt Stellung
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23:00 14.11.2013
Kurz nach dem Brand auf der Mülldeponie, die die Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG) in Stedum betreibt, starben die Fische im Gillteich sowie im Kuhteich in Equord. Quelle: A
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Die PEG-Stellungnahme im Wortlaut: „Leider ist es infolge des Brandereignisses am 18. September zu Beeinträchtigungen und Belästigungen der Anwohner in unmittelbarer Nähe des Standortes der PEG gekommen. Die PEG bedauert dies ausdrücklich. Die PEG kann die Ängste und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger nachvollziehen und arbeitet auch an der Beseitigung der Folgeschäden mit. In Folge des vom Gelände abgeleiteten Löschwassers ist allerdings eine Erwartungshaltung in der Öffentlichkeit entstanden, wonach die PEG für die Beeinträchtigungen beziehungsweise Belästigungen Verantwortung übernehmen soll. Die PEG steht allerdings nach juristischer Überprüfung auf dem Standpunkt, dass sie rechtlich für entsprechende Maßnahmen der Folgenlinderung beziehungsweise -beseitigung nicht zu haften hat. Gleichwohl prüft die PEG zurzeit, welche Maßnahmen zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation der Anwohner nötig sind. Sobald diese feststehen, werden die zuständigen Gremien der PEG zu entscheiden haben, ob und in welcher Form sich die PEG an der Beseitigung der Beeinträchtigungen/Belästigungen beteiligen wird. Sollte es zu einer Beteiligung der PEG kommen, erwartet die PEG ausdrücklich, dass auch die Gemeinde Hohenhameln sowie Grundstückseigentümer sich mit einem deutlichen Anteil an den Maßnahmen beteiligen werden.

Dass der Kuhteich seit Jahren verschlammt, kann kaum bestritten werden. Früher wurde der Kuhteich als Feuerlöschteich genutzt, seit zirka 15 Jahren kann das Wasser jedoch nicht mehr zu Feuerlöschzwecken verwandt werden, da das Wasser zu schlammig dafür ist. Häuser, die man mit diesem Wasser löschen würde, wären hinterher nicht mehr bewohnbar.

Eine Entschlammung des Teiches, wie der Besitzer es schon in der Vergangenheit von der freiwilligen Feuerwehr verlangt hatte, war von dort aus abgelehnt worden.“

rd

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