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Hohenhameln Von Gondeln und „Don Giovanni“
Kreis Peine Hohenhameln Von Gondeln und „Don Giovanni“
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00:25 30.10.2014
Impressionen vom quirligen Canal Grande, dem Haupt-Kanal in Venedig.
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Sechs Tage waren die 14 Teilnehmer unter Leitung von Lange diesmal unterwegs, um diese einzigartige Stadt und ihre Kultur zu erforschen. Nach der Anreise mit dem Zug über die Alpen ging es ab in die Lagunenstadt. Dort bezog die Reisegruppe des Musenzirkels Zimmer in einem Hotel mitten im Stadtviertel San Marco. Schnell gab es die kulturellen Erlebnisse.

So wurde fortan das Vaporetto, der venezianische Wasserbus, zum ungewöhnlich anmutenden, aber wichtigsten Verkehrsmittel für die Hohenhamelner Gruppe. „Beeindruckend waren schon die Besichtigungsfahrten auf dem quirligen Canal Grande“, berichtet Reise-Organisator Helmut Lange über den Haupt-Kanal Venedigs. Die beiden ersten Vormittage galten zwei Stadtführungen mit unterschiedlichem Schwerpunkt unter Leitung der kunstgeschichtlich promovierten Deutsch-Italienerin Susanne Kunz-Saponaro. „Die gemeinsamen Abende waren gefüllt durch eine Lagunenfahrt mit dem Vaporetto zum festlichen Dinner in Treporti, dem Eckpunkt einer Halbinsel, von wo aus alle einen wunderschöner Sonnenuntergang über Venedig beobachten“, berichtet Lange noch immer begeistert.

Nicht nur kulturelle, auch musikalische Höhepunkte boten sich den Mitreisenden. Einer bot sich der Gruppe im Festsaal der Scuola Grande di San Teodoro. Dort hörten sich die Hohenhamelner ein klassisches Streicherkonzert an. Nicht zuletzt weil das musizierende Ensembles I Musici Veneziani in Originalgewändern auftrat, wurde das zum besonderen Erlebnis. Schwerpunkt des Programms war die Aufführung der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi, dem berühmtesten Sohn Venedigs.

Ein noch größeres musikalische Glanzlicht aber setzte am vorletzten Abend die Aufführung von Mozarts „Don Giovanni“ im berühmten Teatro La Fenice. Jeweils zu zweit saßen die Hohenhamelner in „eigenen“ Balkonen und ließen sich von der außergewöhnlichen Atmosphäre im Konzerthaus und der Inszenierung der Oper ergreifen und mitreißen. Kein Wunder, dass Lange überschwängliche Worte fand: „Die Inszenierung sucht weltweit ihresgleichen.“ Bestechend singende und agierende Solisten, ein brillierendes Orchester und nicht zuletzt der die Musik lebende Dirigent Stefano Montanari sorgten für ein unvergessliches Klangerlebnis an jenem Abend.

Die Kulturreise wurde am letzten Tag mit einem eher touristisch geprägter Vaporetto-Ausflug nach Burano beschlossen. Lange: „Inmitten der bunt getünchten Häuser genossen wir den nachmittäglichen Sonnenschein, um dann völlig überwältigt von den Eindrücken die Heimreise per Flugzeug nach Hannover anzutreten.“

js

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