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Hohenhameln Vom Ölberg bis nach Golgatha
Kreis Peine Hohenhameln Vom Ölberg bis nach Golgatha
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12:00 03.04.2010
Der Laurentius-Chor aus Hohenhameln und die Kantorei St. Matthäi aus Gronau interpretierten das Passions-Oratorium im Wechsel mit den Solisten. Quelle: Kim Neumann
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Hohenhameln. „Vom Ölberg nach Golgatha“ ist das Passions-Oratorium überschrieben, das John Henry Maunder im Jahr 1904 zu Papier brachte und das gestern in der evangelischen St.-Laurentius-Kirche zu hören war, die mit mehr als 100 Menschen gut besetzt war.

Dem ernsten Hintergrund entsprechend ist das Musikwerk, das sich mit den letzten Stunden Jesu bis zu dessen Kreuzigung beschäftigt, festlich-ernst. Überzeugend und anrührend interpretiert wurde es vom Laurentius-Chor aus Hohenhameln und der Kantorei St. Matthäi aus Gronau im Wechsel mit den Solisten Karin Duchow, Susanne Lauckner, Sonja Salisch (alle Sopran) sowie Gerhard Bruns und Otto Dolatka (beide Bass).

Der deutsch gesungene Text erzählt die Geschichte in eindringlichen Worten nach und kommentiert die Ereignisse behutsam. Er gerät so gleichsam zu einer gesungenen Mischung aus Lesung und Predigt, die die Menschen anrührt. „Er war verachtet und verstoßen von allen, ein Mann der Schmerzen und beladen mit Qual“ heißt es da, und etwas später folgt der Rat: „...lernt von ihm und findet Ruhe für eure Seelen“.

Getragen präsentieren sich fast alle Passagen. Umso aufrührender und die Dramatik der Situation unterstreichend wirkt die lebhafte, anrührend engagiert vorgetragene Chorpassage, in der das Volk von Pilatus fordert: „Kreuzige ihn! Kreuzige ihn!“ und man bekommt eine Ahnung von der geballten Macht des Mobs, der sich Pilatus nicht zu widersetzen droht.

Gemeinsam bringen Chor und Solisten die Geschichte musikalisch zu Ende. „Er lebet und regiert in alle Ewigkeit“ verhallen die letzten Worte des Oratoriums in der Kirche, bevor die Gemeinde sich zum Abendmahl vor dem Altar versammelt.
Das Publikum folgt ergriffen der Bitte der Musiker unter der Leitung von Gerlinde und Christian Lauckner, auf Applaus zu verzichten, um die Stimmung nicht zu zerstören und die Musik nachklingen zu lassen.

Kerstin Wosnitza

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