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Versuch geklappt: 35 Motorradfahrer am Start

Equord Versuch geklappt: 35 Motorradfahrer am Start

Knapp zwei Kilometer lang zieht sich die Chrom-Karawane über die Landstraße, dumpfes Ami-Geblubber mischt sich mit dem aggressiven Klang der Japaner. 35 Equorder Motorradfahrer sind zur ersten gemeinsamen Ausfahrt gestartet.

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Aufstellung am Sportplatz in Equord: 30 einheimische Motorradfahrer waren dem Aufruf gefolgt, dazu kamen noch fünf Auswärtige. Im August soll es voraussichtlich eine zweite gemeinsame Motorradtour geben.

Quelle: im

Hohenhameln-Equord. „Eigentlich nur eine Schnapsidee“, sagt Olaf Giesecke, der die Tour mitorganisiert hat, „aber dass es so viele Motorradfahrer in Equord gibt, hätte ich nicht gedacht.“

Es gibt noch mehr: Etwa 40 Bürger sind auf Mopeds aller Klassen unterwegs, angefangen von der 125er bis zur 1000-Kubikzentimeter-Maschine. Zehn hatten abgesagt, die anderen waren dabei, dazu noch fünf Gäste“, sagt Giesecke. Er hat mit 15 Jahren angefangen, sich für Motorräder zu interessieren und ist auch so bald es ging in den Sattel gestiegen.

„Seitdem gab es kein Jahr ohne Motorrad für mich“, sagt er. Zurzeit fährt er eine FZR Yamaha 1000, 18 Jahre alt, aber sieht aus wie neu. 100 PS hat sie und kostet nur 90 Euro Versicherung im Jahr. „Da kann man sich das leisten“, sagt der Equorder. Seine Frau Bettina ist mit einer Kawasaki ZXR 400 dabei. „Wir fahren nach Lust und Laune“, sagt der 45-Jährige.

Zu den Equorder Fahrern gehört auch Erich Duschneit, genauso wie die beiden Chopper-Fahrer Peter Hill und Dieter Daumann. „Die drei sind immer mit ihren Frauen unterwegs“, sagt Giesecke. „Alles wird genau geplant, wenn der Termin feststeht, fahren sie bei jedem Wetter.“ Man kennt sich im Dorf, und so entstand die Idee, einmal gemeinsam zu fahren. „Wir haben einen Rundbrief losgeschickt und sehr gute Resonanz bekommen“, sagt Giesecke. „Erich hatte die Idee dazu.“ Schließlich rollten 35 Motorradfahrer am Sportplatz, dem Treffpunkt, vor, 30 davon aus Equord. Auch die drei Harley-Fahrer aus dem Dorf machten mit. Die Tour, „nur so 100 Kilometer“ führte über Holle, Grasdorf und Bockenem im Bogen zurück nach Equord, wo in Gieseckes Garten gegrillt und gefachsimpelt wurde.

Einmal im Jahr gibt Giesecke richtig Gas mit seiner Yamaha: Dann kauft er sich ein Ticket für die Rennstrecke in Oschersleben. „Man muss doch mal schauen, was die Maschine und man selbst kann“, sagt er. „Das ist wie ein Fahrsicherheitstraining, auf der Landstraße fährst du danach ganz anders. In Oschersleben kommt bei einem Sturz ja noch das Kiesbett.“ Einmal hat der 45-Jährige schon dringelegen. „Der Sachschaden war mit ein paar kaputten Plastikteilen eher gering“, sagt er.
Im August soll es eine Neuauflage der Equorder Tour geben: „Die Ersten haben schon angefragt.“

de

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