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Vergiftete Schafe verenden hilflos

Hohenhameln Vergiftete Schafe verenden hilflos

Vier tote Schafe an der Gerhard-Hauptmann-Straße in Hohenhameln – Der Rentner und Hobbytierhalter Werner Schacht ist sauer: Zwar gab es immer mal wieder böse Überraschungen auf der Weide, aber so etwas hat er noch nicht erlebt.

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Werner Schacht und Monika Seeler stehen fassungslos vor den toten Schafen, die in Hohenhameln vermutlich durch entsorgten Eibenschnitt vergiftet wurden.

Quelle: privat

Vermutlich sind die Schafe durch den illegal abgekippten Grünschnitt von Eiben auf seinem Grundstück vergiftet worden, vermutet Schacht. In den vergangenen Jahren verendeten auf seltsame Art und Weise regelmäßig zwei oder mehr Lämmer auf seiner kleinen Weide im Baugebiet an der Gerhard-Hauptmann-Straße. Als Tierliebhaber hat es ihn jetzt aber besonders getroffen, denn in kürzester Zeit verendeten dort vier ausgewachsene Schafe. Als die Nachricht eintraf, dass es ein totes Schaf gegeben habe, machte er sich mit Monika Seeler auf den Weg, um den Kadaver vom Grundstück zu entfernen. Auch sie kümmert sich als Tierliebhaberin regelmäßig um die zehn auf dem Grundstück zum Grasen untergebrachten Schafe.

Am nächsten Vormittag meldete sich die Polizei bei Schacht. Sie war von Spaziergängern benachrichtigt worden, dass auf dem Grundstück ein totes Schaf liege. Sofort machte er sich auf den Weg. Als er dort ankam zitterten zwei weitere Schafe, sackten in die Knie und fielen nach nur wenigen Minuten vor seinen Augen tot um. Sofort benachrichtigte er eine Tierärztin aus der Nachbarschaft. Sie stellte fest, dass es sich hier wohl um eine Vergiftung handeln müsse. Die genaue Ursache konnte aber auch sie nicht feststellen.

In einem von Fremden abgelagerten Abfallhaufen entdeckte Schacht Reste eines Heckenschnittes von Eiben. Diese sind auch für Schafe tödlich giftig. Eine genauere Überprüfung der Todesursache durch das Veterinäramt kommt für Schacht aber nicht in Frage, da dieses etwa 1000 Euro kosten würde.

de

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