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Hohenhameln Wie sich Bremer Maschinenbau gegen die Marktführer behauptet
Kreis Peine Hohenhameln Wie sich Bremer Maschinenbau gegen die Marktführer behauptet
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00:20 30.09.2018
Gastgeber, Organisatoren und Unterstützer des Wirtschaftsgesprächs der Gemeinde Hohenhameln. Quelle: Kerstin Wosnitza
Equord

Das jährliche Wirtschaftsgespräch der Gemeinde Hohenhameln hat sich bewährt: In den Räumen eines ortsansässigen Unternehmens treffen sich Geschäftsleute zum Austausch und Netzwerken und um sich zu informieren. In diesem Jahr hatte Bremer Maschinenbau eine Halle am Maschfeld in Equord zur Verfügung gestellt. Unterstützt wurde die Veranstaltung zudem von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine und der Wito.

Erwig: „Eine kleine Perle!“

Wo sonst große Landmaschinen ausgestellt sind, war alles für einen netten Abend hergerichtet. „In dieser alten Halle der ehemaligen Betonfabrik versteckt sich eine kleine Perle“, sagte Hohenhamelns Bürgermeister Lutz Erwig in seiner Begrüßung.

Diese genauere Beschreibung dieser Perle übernahm Monique Bremer. Die junge Frau hat gerade die Unternehmensleitung von ihrem Vater Raymond übernommen. Damit führt sie nun in vierter Generation den Familienbetrieb mit einer mehr als 100-jährigen Geschichte.

Firmengeschichte begann 1912

Monique Bremer erinnerte an die Anfänge im Jahr 1912, als ihr Urgroßvater Otto im Ortskern von Equord – in der heutigen Schmiedestraße – eine Schmiede errichtete. Bis heute ist ein Teil der Firma an diesem Standort untergebracht. 1965 spezialisierte sich Otto Bremer junior auf den Bau von Landmaschinen. Diese Ausrichtung ist bis heute geblieben.

Die Firma hat sich auf Maßlösungen für landwirtschaftliche Maschinen spezialisiert, wie Monique Bremer in ihrem anschaulichen Vortrag darstellte. Ein kleines Unternehmen wie ihres habe es schwer, sich gegen die Marktführer zu behaupten. Bremer Maschinenbau gelinge dies dank des Know hows und des Erfindungsreichtums von Raymond Bremer, der seit 1998 an der Unternehmensspitze stand. Er hat immer wieder aufs Neue nach individuellen Lösungen für die besonderen Anforderungen der Kunden gesucht und wird dies auch unter der Firmenleitung seiner Tochter tun.

Madlen Richter referierte für die Wito

Weitere Redner waren Dirk Kischel von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, der den Unternehmern die Unterstützung der Sparkasse bei notwendigen Veränderungen anbot, sowie Madlen Richter von der Wito. Sie ging unter dem Motto „Gewohnheitstier oder Horoskop-Leser – Wie lösen Sie Ihre unternehmerischen Probleme?“ darauf ein, dass es für Unternehmer schon immer notwendig war, Veränderungen zu erkennen und auf sie zu reagieren. Dabei könne die Wito begleiten.

Von Kerstin Wosnitza

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