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Hohenhameln Uneinigkeit über Sinn der geplanten IGS
Kreis Peine Hohenhameln Uneinigkeit über Sinn der geplanten IGS
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19:00 01.07.2017
Das Schulzentrum in Hohenhameln soll zur IGS werden. Das stößt nicht auf ungeteilte Begeisterung. Quelle: Archiv
Hohenhameln

Artelt spricht sich dagegen aus, einzelne Schulen in den Vordergrund zu stellen: „Vielmehr sollten generell die gesamten Schulstandorte mit in die Überlegungen einbezogen werden – somit auch Hohenhameln.“ Er kritisiert, dass sich Mainka „auf Schülerzahlen aus dem Jahr 2014 beruft, die definitiv nicht mehr aktuell sind.“

Aktuelle Schülerzahlen würden sich auf über 700 Schüler belaufen, die direkt in Hohenhameln beschult werden. „Hohenhameln hat einen sehr starken Zuwachs, was zeigt, wie wichtig der nahegelegene Schulstandort mit einer geplanten IGS ist“, betont Artelt.

Mainka hingegen warnt, dass eine neue IGS bei rückläufigen Schülerzahlen im Landkreis dazu führen könnte, dass andere Schulstandorte im Kreis geschlossen werden müssen und weitere Schulen nur „gerade so arbeitsfähig“ wären.

Er beruft sich auf die Schulentwicklungsplanung von 2014: „Danach geht zwischen 2007 und 2020 die Zahl der Schüler in den fünften Jahrgangsstufen im Landkreis von 1500 auf 1000 Schüler zurück. Diese Zahlen resultieren aus einer Fortschreibung der realen Geburtenzahlen“, so Mainka.

Der Schulentwicklungsplan orientiere sich stark an dem Erhalt möglichst vieler Schulstandorte und denke dabei viel an Niederlassungen – eine Lösung, die Mainka für nicht praktikabel hält. Laut Mainka könne es wegen der Schülerverteilung langfristig etwa keine sechszügige IGS, wie sie in Vöhrum existiert, mehr geben. Darunter würde das Unterrichtsangebot leiden. Niemand habe Interesse daran, den Schulstandort Hohenhameln aufzugeben. Auch sei eine weitere IGS im Kreis Peine nicht das Problem – nur müsse diese aufgrund der Schülerzahlen ohne sich daraus ergebende Nachteile realisierbar sein.

Von Dennis Nobbe

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