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Hohenhameln Umwelt-Drama nach Großbrand in Stedum
Kreis Peine Hohenhameln Umwelt-Drama nach Großbrand in Stedum
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00:02 25.09.2013
Im Teich in Equord ist vom Löschwasser verunreinigt, zahllose Fische sind verendet. Sie wurden bereits mit Spezialfahrzeugen entfernt. Quelle: oh

Gestern meldeten Bürger, dass neben dem Teich bei Equord, der in der gestrigen Ausgabe der PAZ im Mittelpunkt stand und vom verschmutzten Löschwasser stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, auch die Aue bei Mehrum betroffen sei.

Natürlich muss bei einem Feuer ohne Wenn und Aber gelöscht werden - aber wären die Folgen für die Umwelt bei dem mehrere Tage dauernden Großfeuer nicht doch vermeidbar gewesen? Die PAZ hat nachgefragt.

„Für uns haben natürlich die Löscharbeiten oberste Priorität. Wenn wir uns aber unsicher wegen möglicher Probleme mit dem Löschwasser sind, informieren wir die zuständige Untere Wasserbehörde des Landkreises“, erklärt Hohenhamelns Feuerwehr-Sprecher Dennis Söhlke. Das sei auch in diesem Fall so geschehen, und die Mitarbeiter der Behörde seien auch mehrmals vor Ort gewesen.

„Grundsätzlich ist es vorgesehen, dass das Löschwasser durch bauliche Maßnahmen in der Halle auf den Grundstück zurückgehalten wird“, sagt Katja Schröder als Sprecherin des Landkreises und der Peiner Entsorgungsgesellschaft (PEG). Die Menge des benötigten Löschwassers sei aber in diesem Fall so erheblich gewesen, dass es dennoch zum Austritt des Löschwassers aus dem Deponiegelände kam.

Gestern seien von einer beauftragten Fachfirma vom Löschwasserteich und von den Gräben im Bereich des Zu- und Ablaufs Proben gezogen worden, berichtet Schröder. Die Ergebnisse der Proben werden voraussichtlich erst Ende nächster Woche vorliegen.

Der Teich sei jedoch nicht „verschlossen“ worden, da es bei einem möglichen starken Regen dann zu einem Anstieg des Wasserstandes kommen kann. Dann geriete das verunreinigte Wasser des Teiches auf die Nachbargrundstücke in unmittelbarer Nähe.

wos/ck