Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Hohenhameln Umleitung über „Zuckerrübenweg“ – Wer kommt für Schäden auf?
Kreis Peine Hohenhameln Umleitung über „Zuckerrübenweg“ – Wer kommt für Schäden auf?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:00 25.08.2018
Die B 494 zwischen Hohenhameln und Clauen ist gesperrt. Der Verkehr wird über Soßmar geleitet. Quelle: Antje Ehlers
Soßmar

Große Probleme: Die Sanierung der Bundesstraße 494 rund um Clauen läuft bereits seit mehreren Wochen. Derzeit wird der Abschnitt zwischen Clauen und Hohenhameln hergerichtet und ist nicht befahrbar. Die Umleitung führt über den sogenannten „Zuckerrübenweg“ bei Soßmar. Ortsbürgermeister Jürgen Könnecker (SPD) zeigt sich besorgt bezüglich möglicher Schäden auf dieser Strecke. „Wer kommt gegebenenfalls für die Wiederherstellung auf?“, fragt er.

Offiziell hat der Wirtschaftsweg keine Bezeichnung, doch allgemein bekannt ist er als „Zuckerrübenweg“, denn er wird während der Kampagne von Rübentransportern für die An- und Abfahrt zur Zuckerfabrik bei Clauen genutzt. Deshalb wurde er erst vor einigen Jahren für den Schwerlastverkehr hergerichtet. „Es war mit großen Schwierigkeiten verbunden, das umzusetzen“, erinnert sich Könnecker. Für die derzeitige Belastung als offizielle Umleitungsstrecke sei er allerdings nicht ausgelegt.

„Inwieweit war die Gemeinde in die Umleitungspläne mit einbezogen? Warum wurde weder im Verwaltungsausschuss noch im Ortsrat informiert? Und wer kommt für die Folgekosten auf?“, fragt der Ortsbürgermeister, der auch Mitglied des Gemeinderates ist.

„Träger ist die Landesbehörde für Straßenbau“

„Träger der Maßnahme ist die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr“, macht der Bürgermeister der Gemeinde Hohenhameln, Lutz Erwig (SPD), deutlich. Für die einzurichtenden Umleitungsstrecken bekommt die Behörde eine verkehrsbehördliche Anordnung vom Landkreis Peine. Da der „Zuckerrübenweg“ die offizielle Umleitungsstrecke sei, müsse die Landesbehörde für Folgeschäden aufkommen. Die Straße sei vorab eigens begutachtet worden.

„Wir wurden in dieser Sache angehört und haben zunächst eine andere Strecke über Adlum präferiert“, so Erwig. Doch es sei davon auszugehen, dass Ortskundige – und das sind in diesem Fall die meisten, weil der Fernverkehr weiträumig um die Baustelle herumgeführt wird – auch dann den kürzeren Weg gewählt hätten. Wenn der aber nicht offizielle Umleitung sei, gebe es keine Entschädigung für entstandene Schäden, so Erwig.

Über die geplante Straßenbau-Maßnahme sei im Vorfeld mehrfach informiert worden. Von den konkreten Streckenführungen für die Umleitungen erfahre die Gemeinde ihrerseits jeweils erst sehr kurzfristig, erklärt der Bürgermeister.

Von Kerstin Wosnitza

Das Schützenfest Equord stand dieses Jahr ganz im Zeichen des 125-jährigen Jubiläums der Junggesellschaft Equord. Der Festkommers wurde traditionell vom Ortsbürgermeister Peter Goor eröffnet.

24.08.2018

Auf 50 ausgefüllte Ehejahre können Inge und Siegfried Klein aus Bründeln zurückblicken. Der ehemalige Kreisbrandmeister und seine Frau engagieren sich im Dorfleben und verbringen viel Zeit mit ihren Enkelkindern.

23.08.2018

Am Mittwoch in den frühen Morgenstunden hatte sich die Ladung eines Lkw vermutlich selbst entzündet. Die Feuerwehr hatte das Feuer zum Glück schnell unter Kontrolle.

22.08.2018