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USA-Schulfreunde sind da, der Chicago-Koffer auch

Austauschschüler aus Utah USA-Schulfreunde sind da, der Chicago-Koffer auch

Helle Aufregung am Flughafen Hannover: Hohenhamelner Schüler und Eltern fieberten der Ankunft „ihrer Amis“ entgegen, die zum Schüleraustausch aus der North-Ogden-Junior-High-School im amerikanischen Bundesstaat Utah einschwebten. Eine Viertelstunde Verspätung, dann empfingen die Realschüler ihre Gäste mit Plakaten und Fahnen. Und ein Koffer, der im vergangenen Jahr in Chicago verloren gegangen war, ist auch wieder zurück.

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Gelandet: Die Jungen und Mädchen der North-Ogden-Junior-High-School aus Utah präsentierten sich mit PAZ-Mützen der Fotografin.

Quelle: privat

Hohenhameln . Nach der Begrüßung der amerikanischen Gäste ging es in Richtung Hohenhameln, die Schüler aus Utah mussten erst einmal ins Bett, um die Zeitverschiebung auszugleichen.

Im Dorfgemeinschaftshaus Bierbergen trafen sich alle wenig später zum „Welcome Evening“, dem Willkommen-Abend. Die Familien, Schüler und Lehrer sahen Bilder der vergangenen Aktionen, an dem von den Eltern selbst gestalteten Buffet stärkten sich die jungen Leute. „Mit Sketchen und der Vorstellung der amerikanischen Schülern wurde es ein kurzweiliger Abend“, sagte Silke Ruppert vom Hohenhamelner Organisationsteam.

Die amerikanische Truppe hat die nächsten drei Wochen ein reichhaltiges Programm. Neben den Städtetouren nach Hannover und Hildesheim sind eine Rallye durch Hohenhameln, ein Besuch der Peiner Schokoladenfabrik Rausch sowie Wasserski auf dem Salzgittersee vorgesehen. Als Höhepunkte gelten der Besuch der Autostadt Wolfsburg und die mehrtägige Reise nach Berlin vom 13. bis 15. Juni. „Nach dem Abschieds-Abend am 18. Juni dürfen die Schüler noch bis zum 21. Juni in den Familien bleiben, bevor sie dann noch für zehn Tage nach Süddeutschland fahren und am 1. Juli von München aus in ihre Heimat zurückfliegen“, sagte Ruppert.

Eine tolle Nachricht erreichte die Hohenhamelner beim Willkommens-Abend: „Als unsere Kinder im vergangenen Jahr nach Amerika flogen, ging von einem der Schüler in Chicago das Gepäck verloren“, erklärte Ruppert. Niemand war in der Lage, den Koffer wieder zu beschaffen. Jetzt bekam diese Familie einen Anruf aus Frankfurt: „Dort hatte eine Frau einen Koffer ersteigert, der sich als genau dieser herausstellte.“ In den nächsten Tagen wird der Koffer wieder in seiner alten Heimat sein.

Michael Schröder

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