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Hohenhameln Tödlicher Unfall: Für 40-Jährigen kam jede Hilfe zu spät
Kreis Peine Hohenhameln Tödlicher Unfall: Für 40-Jährigen kam jede Hilfe zu spät
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17:35 21.12.2018
Tödlicher Unfall zwischen Solschen und Equord. Quelle: Feuerwehr Hohenhameln
Equord

Die Ortswehren aus Hohenhameln, Stedum und Mehrum wurden um 5.57 Uhr alarmiert. „Zunächst hieß es, der Unfall habe sich an der Kreuzung ,Deutscher Kaiser’ an der Bundesstraße 494 ereignet. Tatsächlich war die Unglücksstelle jedoch auf der Landesstraße 413 kurz vor Equord“, berichtet der Sprecher der Gemeindefeuerwehr Hohenhameln, Sebastian Haupt.

Kontrolle über Pkw verloren

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizei befuhr ein 40-jähriger Mann aus Ilsede mit seinem Opel die L 413 aus Richtung B 494 kommend in Richtung Equord. In einer Linkskurve verlor er aus derzeit ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Pkw und kam nach links von der Fahrbahn ab. Hier prallte er mit der Beifahrerseite gegen einen Straßenbaum.

Die eintreffende Feuerwehr hat nach Aussage von Haupt gemeinsam mit dem Rettungsdienst eine sogenannte „Sofort-Rettung“ durchgeführt. Dabei geht es darum, den Patienten so schnell wie möglich aus dem Fahrzeug zu retten, auch wenn dabei vielleicht weitere Verletzungen riskiert werden müssen.

Das ist eine Sofort-Rettung

Bei der sogenannten Sofort-Rettung geht es darum, den Patienten so schnell wie möglich aus dem Fahrzeug zu holen. Steht der Pkw in Flammen, droht er abzustürzen oder fehlen die Vitalfunktionen des Patienten, bleibt zu einem schonenderen Vorgehen keine Zeit. Dabei müssen Folgeschäden wie zum Beispiel eine Querschnittslähmung in Kauf genommen werden (Leitgedanke: „Leben vor Funktion“). Es steht also die unmittelbare Lebensrettung im Vordergrund, trotzdem wird auf die Sicherheit der Einsatzkräfte und des Patienten geachtet.

Feuerwehr spreizte Auto-Tür auf

Mithilfe des Rüstsatzes – einem besonderen technischen Gerät – sei die Tür des Pkw aufgespreizt worden, um schnell an die verletzte Person heranzukommen. Dennoch kam für den Mann jede Hilfe zu spät. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen.

Die L 413 musste für die Rettungsmaßnahmen komplett gesperrt werden. Für die Feuerwehr war der Einsatz gegen 7 Uhr beendet. Vor Ort waren die Wehren Hohenhameln, Mehrum und Stedum mit insgesamt 36 Kräften, ein Rettungswagen, der Notarzt und die Polizei.

Von Kerstin Wosnitza

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