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Hohenhameln Thea hatte es bei der Geburt besonders eilig
Kreis Peine Hohenhameln Thea hatte es bei der Geburt besonders eilig
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20:00 22.12.2017
Alles gut überstanden: Die kleine Thea Behrens kurz nach der Geburt mit Mama Ramona, Papa Ralf und Hebamme Tatjana Jäkel.  Quelle: Foto: Helios-Klinik Hildesheim
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Hohenhameln/Hildesheim

 „Mutter und Kind scheinen die Aufregung gut verkraftet zu haben: Sie durften noch am selben Tag nach Hause“, berichtet Klinikum-Sprecherin Mandy Sasse.

„Es hätte keine rote Ampel mehr sein dürfen“, erzählt die 36-jährige Ramona Behrens. Sie war bereits nachts um ein Uhr wegen unregelmäßiger Wehen in Begleitung ihres Mannes zur Kontrolle in der Klinik gewesen. Mutter und Hebamme dachten aber, die Geburt ließe noch auf sich warten.

Gegen 5 Uhr morgens wurden die Wehen dann aber so stark, dass Ralf Behrens seine Frau erneut ins Klinikum fuhr. Noch aus dem Auto heraus wurde Hebamme Tatjana Jäkel im Kreißsaal informiert, dass man in zwei Minuten da sei. Die erfahrene Hebamme machte sich sofort auf den Weg in die Notaufnahme, wo man sich verabredet hatte. Schon während der Fahrt hatte die werdende Mutter dann so starke Wehen, dass sie pressen musste.

„Als Frau Behrens die Autotür aufmachte und ich sah, wie weit der Geburtsvorgang bereits fortgeschritten war, war mir sofort klar, dass wir es nicht mehr in den Kreißsaal schaffen. Der Muttermund war schon weit auf und das Köpfchen sehr deutlich zu sehen. Das ist mir in 31 Jahren als Hebamme noch nicht passiert“, sagt Jäkel.

Während die werdende Mutter sich auf eine Trage legte, hielt die Hebamme sanft das Köpfchen des noch ungeborenen Kindes.

Man schaffte es mit Unterstützung des Teams der Notaufnahme gerade noch in den dortigen Schockraum, wo die kleine Thea um 6.12 Uhr geboren wurde.

Die Geschwister Max (14), Janno (13), Leni (10) und Hugo (1,5 Jahre) freuen sich jetzt, dass ihre kleine Schwester schon am selben Tag mit der Mama nach Hause durfte.

Übrigens: Einen Tag nach der ebenso ungewöhnlichen wie aufregenden Geburt hatten die Eheleute Behrens Hochzeitstag.

Von Kerstin Wosnitza

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