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Teer-Abfälle in die Feldmark gekippt

Landkreis ermittelt Teer-Abfälle in die Feldmark gekippt

Verdacht auf illegale Abfallentsorgung: Etwa 50 Kubikmeter teer- und asphalthaltigen Straßenaufbruchs sind in der Clauener Feldmark südlich der Ortschaft auf einem grasbewachsenen Weg abgekippt worden. Der Landkreis hat die Ermittlungen wegen eines möglichen Umweltvergehens aufgenommen, das Material stammt nach ersten Recherchen vom Straßenausbau der Hohenhamelner Ortsdurchfahrt B 494.

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Etwa 50 Kubikmeter teer- und asphalthaltiger Straßenaufbruch sind in der Clauener Feldmark auf einem Weg verteilt worden.

Quelle: Landkreis Peine

Hohenhameln-Clauen. Als eine Clauenerin am Mittwoch mit ihrem Hund in der Feldmark unterwegs war, entdeckte sie die schwarzen Brocken: „Ich konnte es nicht glauben, dass hier in der Natur, wo es noch zahlreiche Schmetterlinge gibt, einfach Teer und Asphalt abgeladen werden“, schimpfte sie. Anzeige wurde erstattet, die Naturschutzbehörde beim Landkreis informiert.

„Es ist richtig, dass südlich der Ortschaft Clauen auf einem Wirtschaftsweg Straßenaufbruch, sogenanntes Fräsgut, abgekippt wurde“, sagte gestern Landkreis-Pressesprecher Henrik Kühn auf PAZ-Anfrage. „Den bisherigen Ermittlungen nach handelt es sich um Abfall, der beim Fräsen der Straßendecke der Hohenhamelner Ortsdurchfahrt angefallen ist.“ Dieser Abfall sollte nach Kühns Worten „offensichtlich zum Ausbessern des Weges verwendet werden“. Insgesamt seien etwa 50 Kubikmeter auf dem Weg verteilt worden.

„Durch die hohe Außentemperatur und die direkte Sonneneinstrahlung konnte am Mittwoch anhand der entstandenen Gerüche und auch an dem austretenden Bindemittel festgestellt werden, dass der Straßenaufbruch unterschiedlich zusammengesetzt ist“, sagte Kühn. Teilweise sei ein „teerhaltiger Geruch“ festzustellen gewesen, teilweise habe es nach Bitumen gerochen. „An anderen Stellen war eine eindeutige Zuordnung nicht möglich“, sagte der Landkreis-Sprecher.

„Zurzeit werden die Umstände genauer geprüft, sodass eine abschließende Stellungnahme zu erforderlichen Aktionen noch nicht möglich ist“, sagte Kühn. Es gebe Indizien, die auf eine unerlaubte Abfallentsorgung hindeuteten.

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