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System ist fast fertig „eingefahren“

Mehrum System ist fast fertig „eingefahren“

Der Umbau der Kläranlage Mehrum ist nach etwa einem Jahr fertiggestellt. Das Abwasser wird nun durch das moderne Belebtschlamm-Verfahren gereinigt. Dafür hat der Wasserverband Peine etwa 2,7 Millionen Euro investiert.

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Kläranlage Mehrum: Abwassermeister Rolf Heinemann macht eine Stichprobe. An der gelben Leine hängt ein spezielles Messgerät.

Hohenhameln-Mehrum. „Die Einfahrphase der Kläranlage ist gut verlaufen“, sagt Rolf Heinemann, zuständiger Abwassermeister des Wasserverbandes Peine, gestern beim Pressetermin. Das System laufe stabil. Im Mai 2008 startete der Umbau der Kläranlage in Mehrum. Die veraltete Tropfkörper-Anlage wurde auf das Belebtschlamm-Verfahren umgestellt. „Nur so konnte eine nachhaltige und effektive Abwasserreinigung für die kommenden Jahre gesichert werden“, erklärt Heinemann. Nach etwa einem Jahr waren die Bauarbeiten abgeschlossen, die sogenannte Einfahrphase der neuen Becken konnte beginnen.

„Dafür entnehmen wir einen Teil Belebtschlamm aus einer bestehenden Anlage und beginnen damit, den biologischen Reinigungsprozess durch Mikroorganismen an die jeweiligen Bedingungen wie Wassermenge und Verschmutzungsgrad anzupassen“, sagt der Abwassermeister.
Dieses Einfahren benötigt etwas Zeit, während der das System optimal eingestellt wird, damit es später stabil und verlässlich läuft. Das erfahrene Team rund um Heinemann hat die Anlage während des Sommers auf die spezifischen Bedingungen in Mehrum eingestellt. Für Ende September ist die Umstellung auf den Regelbetrieb geplant.

Die neuen Bauten sind das augenfälligste Zeichen der Modernisierung und Erweiterung der Kläranlage in Mehrum, in die etwa 2,7 Millionen Euro investiert wurde. Zusätzlich zu den neuen Becken, die für das sogenannte Biocos-Verfahren (Biological Combined System) mit seiner effektiven Wasserzirkulation sorgen, entstanden ebenfalls ein Schlammspeicher sowie eine Gebläsestation neu. Auch das Betriebsgebäude wurde erweitert.

Kerstin Wosnitza

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